Vantopia – Camper für Individualisten

Ich gebe zu, ich musste mich gestern ein Stück weit aufraffen, zur Rindermarkthalle zu pilgern.
Der Tag zeigte sich eher grau und ziemlich… fresh.
Als am Nachmittag dann doch noch die Sonne rauskam, musste ich meiner Neugier folgen – und mir die Camper/Vans von Vantopia anschauen. Ich habe es nicht bereut.

Man bekommt ja direkt Lust, gleich einzusteigen und loszufahren.
Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Der Adventurer (Citroën C4 Cactus) als Mini-Camper mit Dachzelt.
Der Dreamer (Volkswagen T6) mit gemütlicher Einrichtung und Aufstelldach.
Und dann noch der Traveller (Hymercar Grand Canyon), der viel Bewegungsfreiheit und permanente Stehhöhe zu bieten hat.
Ich erinnere mich, dass ich mir das auf der Reise mit meinem T1 Bulli damals sehr gewünscht habe, manchmal. Aufrecht stehen!

Mich haben die Fahrzeuge – und insbesondere die liebevolle und durchdachte Ausstattung – überzeugt.
Natürlich bin ich sie nicht probegefahren.
Aber der erste Eindruck war einwandfrei… und macht Lust auf mehr 🙂


Der Tag zeigte sich später noch versöhnlich, wenn auch bitterkalt.
Gut, dass man dann Zeit hat, zu träumen und seinen nächsten Trip zu planen.
Schaut doch mal bei Larissa und Bastian vorbei. Die Preise rangieren je nach Fahrzeug und Saison zwischen 89 EUR und 149 EUR pro Tag. Der Sommer kann kommen ^^

vantopia.de



Reiss Aus. Zwei Menschen. Zwei Jahre. Ein Traum.

Preview in Hamburg, zeise Kino, 17.02.2019

Reiss Aus. Hamburg, zeise Kino

Wow. Was für ein schönes Erlebnis!
Man merkt sofort, wieviel Energie hier investiert wurde.
Mein größter Respekt ♡

(Okay, vorab sei gesagt: an drei Stellen des Films musste ich die Augen schließen.
Aber ich bin auch ein Weichei)

Da ich nix spoilern möchte, werde ich nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber:

Lena und Uli reisen 2 Jahre im Landrover entlang der Westküste Afrikas.

Die Höhen, die Tiefen.
Die Frustration und Angst.
Die Freude und tiefe Verbundenheit.
Fast alles konnte ich zu 100% nachvollziehen.
Weil so – oder ähnlich – schon erlebt.

Obwohl ich 2 Jahre meines Lebens gereist bin: in Afrika war ich noch nie.
Bewusst gemieden habe ich den Kontinent nie. Reizen tut er mich schon sehr lange!
Auch das machte den Film so spannend und interessant für mich.

Bei allem Unterschied, den es unter verschiedenen Ländern und Kulturen geben mag:
das Universelle drängte sich mir beim Schauen mal wieder in den Vordergrund.

Lachen, zum Beispiel!
Neugier.
Armut und Gastfreundschaft.
Armut und Stehlen.
Freundschaft, die alle Grenzen nicht nur überwindet, sondern sie auflöst.
Hilfsbereitschaft von bis dato Unbekannten.

Mehrfach war ich zu Tränen gerührt.

Selber war ich außereuropäisch in Nordamerika, Mittelamerika, Tibet, Indien, Nepal, China, Fiji und Neuseeland unterwegs.
Mehr als 1.500km zu Fuß, etliche mehr per Bus, Rikscha, Boot, Zug, tuk tuk, Motorrad und Auto.
Mein Pendant in dieser optisch und inhaltlich wirklich wunderbar gemachten Dokumentation
ist ganz sicher Lena.
(Natürlich habe auch ich manchmal meine Uli-Momente, ganz klar 🙂 )
Mit einer gewissen, an Naivität grenzenden, lebensbejahenden Einstellung und spontanen
Ausbrüchen in die Wildnis/Fremde habe ich zwar diverse brenzlige Situationen erlebt – sie aber immer gut überstanden.
Lawinen, Waffen, Erdbeben, Bürgerkrieg – you name it ^^

Die beiden erleben im Laufe der 2 Jahre ja auch so einiges an „hardship“.
Guckst Du Trailer:

Auf eigene Faust abseits vom Tourismus reisen hat seinen Preis.
Aber eben auch einen unschätzbaren Wert, für den ich persönlich diesen Preis gern zahle.
Was ich ebenfalls absolut wichtig und wertvoll finde: etwas zurückgeben.
Das tun die beiden ebenfalls. Auf vielfältige Weise, natürlich.
Wer ebenfalls einen Beitrag leisten möchte, kann am Ende der Preview für Projekte spenden.

Lena und Uli ° Reiss Aus

Das Gespräch im Anschluss hat das Ganze nochmal perfekt abgerundet.
Ich werde mir den Film ganz sicher noch einmal ansehen.

Volle Empfehlung meinerseits!
Kinostart: 14. März 2019

reissausderfilm.de
Reiss Aus im zeise

Bullerei

Habe ich eigentlich schon von meinem Geburtstag erzählt? Ich glaube nicht. Dieses Jahr fiel er doch tatsächlich auf meinen Lieblingswochentag – den Montag. Erst habe ich mir schelmisch überlegt, einfach blau zu machen, aber meine Kunden fanden die Idee nicht so überzeugend. Also erledigte ich brav meine Arbeit.
Immerhin war mir angekündigt worden, wir würden abends auswärts dinieren. Wo, das sei eine Überraschung. Nachdem ich mich in eine halbwegs vernünftige Schale geworfen hatte, wurde ich also ins Auto verfrachtet. Vorbei an der Binnenalster (hach, schön) und Richtung CCH. Kurz meinte ich, erkannt zu haben, welche List sich Herr Buddelschiff ausgedacht hatte… mein Geburtstagsessen im „Alten Mädchen“! Na klar! Der kann was erleben…
Aber: wir fuhren daran vorbei und gingen zu Tim. In die Bullerei.

(Nochmal Glück gehabt, der Gute).
Bullerei
Im Deli der Bullerei waren wir schon diverse Male, sowie im Sommer viele Male auf der Terrasse, aber dies war nun das erste Mal im Restaurant. Anfangs saßen wir plaudernd an der Bar und warteten auf unseren Tisch. Hinter dem Tresen war Tim zu gange, aber wir hypnotisierten schon vorsorglich die Teller der glücklichen Gäste, die schon einen Platz hatten. So langsam fing mein Magen dann an, zu knurren – es kamen immerhin im Ganzen gebratene Hähnchen an uns vorbeigetragen.

*schluck*

Eine halbe Apfelschorle später saßen wir zum Glück an unserem Tisch und ich entschied mich recht schnell für ein feines Stück Rind. (In der Bullerei etwas Vegetarisches bestellen, schien mir doch etwas blöd). Bullerei-food

Und ich muss sagen: lecker! Den Teller bzw. das Brett habe ich nur mit dem Fon geknipst, was etwas schade ist.
Aber das Rinderfilet war wirklich ein Gedicht.

An Nachtisch war nicht mehr zu denken, doch das wird beim nächsten Mal nachgeholt! Stichwort: Schokokuchen…

Das Allerbeste jedoch, last but not least, das Geschenk:
Herr Buddelschiff und meine Wenigkeit fahren gemeinsam nach Rom!
Mein Herz hat einen dezenten Hüpfer gemacht, sah ich mich doch schon beim Papst am Frühstückstisch sitzen. Oder zumindest auf der Spanischen Treppe. Pizza essend. Jippieh!!
😀

Bullerei-Hamburg

Also, mir hat der Abend in jeder Hinsicht Spaß gemacht. Damit es euch auch so geht, empfehle ich, für’s Restaurant zu reservieren. Und das Rinderfilet zu probieren!
Enjoy 🙂

Bullerei
Lagerstraße 34b
20357 Hamburg

Deli
Mo – Fr von 12 bis 15 Uhr Mittagstisch
ab 15 Uhr nach Karte

Restaurant
Mo – Sa ab 18 Uhr, So ab 17 Uhr

040 33442110

online reservieren

Bullerei Bullerei DeliBullerei-HH

Me and Mr. Howard

Hatte ich euch nicht rückblickende Vorsätze (oder vorsätzliche Rückblicke) angedroht?

Hach! Es ist soviel passiert, in 2014.
Leider, wie das ja nun meistens so ist, nicht immer nur Positives.
Aber auch 🙂

Ich habe geschätzte 300 Tassen Kaffee getrunken. Give or take.
Habe Yoga gemacht.
War auf schönen Konzerten.
Bin Karussell gefahren.
Und war bis auf zwei Wochen fast durchgängig krank. Hmpf.
Im ersten Quartal 2014 habe ich gerade mal etwas über 44 kg gewogen. Leichtes Untergewicht, bei fast einem Meter siebzig Körpergröße. Ein halbes Dutzend Fachärzte später wußte ich immer noch nicht, was genau nun mit mir los ist. Die Symptome fingen nach einer bestimmten Mahlzeit an. Aber alle Ärzte schlossen kategorisch aus, dass hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Dabei hat es sich doch sehr danach angefühlt. Seufz. Vielleicht heißt es ja deshalb Schulmedizin, weil man sich wie ein Schulkind vorkommt? Nein? Nagut.
Jedenfalls bin ich noch nicht ganz über’n Berg – aber ich sehe einen Lichtstreifen am Horizont.
Manchmal hilft es, ein Dickkopf zu sein 😉
Ich weigere mich einfach, abgefertigt zu werden.
Aber es kostet eben auch Kraft. Und Zeit.
So war ich die Hälfte des Jahres nicht in der Lage, zu arbeiten und habe als Selbständige dementsprechend nur ein halbes Gehalt verdient.

Für 2015 gibt es somit viel Luft nach oben!
Und das ist gut so.
Ich habe Pläne. Schöne Pläne, wie ich meine.
Nur hat meine Gesundheit natürlich Vorrang und ich bewege mich von daher wie in Zeitlupe. Die Entdeckung der Langsamkeit, wenn man so will.

Was diesen Blog angeht, so ist er mir schon sehr ans Herz gewachsen. Inklusive aller ‚Freundschaften‘ die sich dadurch online ergeben haben. Und wer hätte das gedacht?
Einen Tag, bevor ich den Blog ins Leben rief, wusste ich nicht einmal, was ein Blog ist.
Typisch ich!
Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin die, die einfach beschließt, nach Nepal zu fliegen und dort alleine und ohne Smartphone durch den Himalaya zu stapfen… Oder alleine quer durch Mexiko zu backpacken, im Alter von 21 Jahren (muss ich erwähnen, dass es zu der Zeit noch keine Smartphones geschweige denn erwähnenswertes Internet gab? 😆 )
Dann war da noch Neuseeland.
Oder Kalifornien. New York.
Indien war eine Katastrophe.*
Tibet desillusionierend.* (*siehe meinen p.s. Kommentar)
China überraschend kalt. Und lecker.
Man könnte sagen, ich bin impulsiv. Neugierig. Rastlos.
Daher auch nicht immer geduldig.

Die Sache in 2014, die ich mit am meisten bereut habe (von meinem Gesundheits-Fiasko mal abgesehen): nicht zum Ben Howard Konzert gegangen zu sein.
Keiner wollte mit mir hin. Die Alsterdorfer Sporthalle hat so schlechte Akustik! *pffff*
Ich hätte einfach alleine hingehen sollen. Immerhin liebe ich diesen Mann. Seit ich ihn das erste Mal in der Prinzenbar gesehen habe. In einem Parallel-Universum bin ich mit ihm verheiratet und wir haben 10 Kinder. Hehe!
Also wäre es für 2015 einer meiner größten Wünsche, ihn mal wieder live zu sehen. So, wie in dem kleinen Teaser-Video, dass ich euch heute zum zweiten (?) Mal angedeihen lassen möchte. Wer weiß, vielleicht verschlägt es mich ja mal wieder nach Amerika. Dort tourt er demnächst… Daumen drücken!

Wie dem auch sei. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt. Wer mag, darf sich natürlich auch gern mal vorstellen. Oder einfach „hallo“ sagen 🙂
Ich würd‘ mich freuen.

In diesem Sinne: wir sehen uns bald wieder – wenn nicht auf diesem Blog, dann an anderer Stelle! Hier nun also das Video. Von mir. Für euch.

Lübeck und der Weihnachtsmarkt

(Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei – aber ich dachte, ich teile die Knipse-Bilder trotzdem mit euch).

Nachdem unser Amsterdam-Trip leider buchstäblich ins Wasser gefallen war, sind wir am Freitag einfach mal für einen Kurztrip nach Lübeck gedüst. Das Wetter war entgegen aller Vorahnungen oder Vorhersagen sogar recht gut! Was einerseits prima war – andererseits aber ärgerlich, da ich wegen befürchteten Dauerregens die Kamera hatte liegen lassen. Nunja. War vielleicht trotzdem ganz gut, denn ich habe einen riesigen Schwall Wasser abbekommen, der sich als Pfütze in einer der Buden-Dachplanen gesammelt hatte. Wäre die Kamera dabei gewesen… ich wäre dem Typen, der just in meiner Gegenwart seine Plane leeren musste, ins Gesicht gesprungen.
Aber das nur nebenbei 😀

Ich wünsche euch allen ein entspanntes (*räusper*) Ausklingen des 4. Advent.
Macht’s euch gemütlich!

Lübeck-Weihnachtsmarkt

Märchenland

Lukas der Lokomotivführer

Marienkirche

Weihnachtskrippe

Lübeck

Lübeck

Lübeck

Weihnachtsmarkt

Lübeck-Weihnachtsmarkt7

Hans im Glück Burger

Lübeck-Weihnachtsmarkt12

Lübeck-Weihnachtsmarkt11

Lübeck-Weihnachten

Weihnachtsmarkt Lübeck

Lübeck

Alle Jahre wiiiiiieder…

.. kommt Weihnachten so überraschend. Ihr wisst schon.

Deshalb komme ich mal wieder zu nix. Naja, fast nix.
Es liegen ereignisreiche Tage hinter mir. Die Highlights, in Kürze: mein Lieblingskunde (pssssst!) Helmut Schmidt hat bei mir Buddelschiffe gekauft. Eigentlich wollte ich ja schweigen wie ein Grab, aber ich bin so glücklich darüber ♡

Dann war das Hamburger Abendblatt kurz zu Besuch, für ein kleines Interview.

Was noch? Naja, eben so der allgemeine Wahnsinn kurz vor Weihnachten. Stellt sich heraus: ein Familienmitglied (91 Jahre) ist krank und wir feiern Weihnachten dieses Jahr im Ausland. Zwar ist das einerseits sehr schön, andererseits bedarf es auch einer gewissen Vorbereitung. Last Minute und so. Zum Glück sind zu Weihnachten alle Verbindungen so günstig *hust*…

Nunja. Kleine Omis haben immer Vorrang, nicht wahr!?

Vielleicht werde ich von unterwegs ein bißchen berichten. Karla Kolumna Style. Oder euch mit Rückblicken beglücken! So oder so wünsche ich euch jetzt schonmal alles Liebe – und viel Gesundheit. Kann ja nie schaden ,-)

♡♡

on the road

Es werde Licht

Im Hamburger Hafen wird wieder so einiges blau beleuchtet. Ich bin mir nicht sooo sicher, ob ich das nun gut finden soll. Also am besten einfach selber anschauen und urteilen 🙂

Für diejenigen, die sich etwas anderes vorstellen können: ich empfehle – nach wie vor – das Wasserlichtkonzert im Planten un Blomen. Noch bis 31.08. jeden Abend um 22 Uhr. Viel Spaß ♡

Indian Point Of View

Ich war auch mal in Indien, allerdings nur im Norden. Dieses Video hat mich – ähnlich einer Zeitmaschine – ohne Umwege wieder dahin zurück versetzt. So gut gemacht! Irgendwann möchte ich nochmal nach Südindien… *hach*

Euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende!