Rote Beete im Kuchen und Lebensmittelretten

Fotografieren ist eine meiner größten Leidenschaften. Trotzdem gibt es momentan eine Sache, die mich noch mehr und intensiver beschäftigt: das Lebensmittelretten.

Was das ist, möchte ich an dieser Stelle erstmal nur oberflächlich erklären, da ich in Kürze einen ausführlichen Bericht plane. Außerdem spricht der Name ja quasi für sich. Foodsharing (neudeutsch für Lebensmittelretten) ist ein ehrenamtliches und unentgeltliches Retten von Lebensmitteln jeglicher Art vor der Mülltonne. Eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung.

Dort bin ich jedenfalls grad glücklich engagiert. Und esse nun auch häufiger mal was Außerplanmäßiges. Als nächstes steht zum Beispiel der im Video zu sehende Kuchen auf meinem Plan… mjam!

Wie gesagt, demnächst hierzu mehr.

In der Zwischenzeit hoffe ich, ihr hattet ein schönes Wochenende und freue mich über eure Lieblingsrezepte für Aufläufe, Suppen, Eintöpfe, Marmeladen, Kompotts et cetera 😉

Alles Liebe!

Infos: foodsharing.de

Girl From Ipanema

Es gibt dieser Tage einige Varianten, sich abzukühlen. Meine Favoriten: Füße ins Wasser baumeln lassen, im Regen tanzen oder Ipanema trinken. Die ersten beiden sind, denke ich, selbsterklärend. Zu Nummer drei habe ich folgendes Rezept –

halbe Limette, geviertelt
2 TL Rohrzucker
2 Spritzer Limettensirup oder Limettensaft
4 cl Maracujasaft
Ginger Ale
Crushed Ice

Den Rohrzucker und die Limettenachtel im Glas zerstoßen, Limettensaft oder -sirup und Maracujasaft hinzufügen. Das Glas mit einer Handvoll Crushed Ice füllen und dann das Glas mit Ginger Ale auffüllen. (Achtung, schäumt). Wer will, kann auch noch Minze obenauf packen und dann mit Strohhalm genießen. Lecker!

Dazu passt: The Girl From Ipanema. Viel Spaß ♡

Ipanema

Besinnliches Montags-Pesto

Puh, ich habe die letzten Tage unheimlich viel gearbeitet – inklusive Wochenende… bin etwas groggy. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Wochenstart und wünsche euch alles Liebe. Lege jetzt die Füße hoch ,o)

Rhabarber-Kompott

Nachdem ich wahnwitzigerweise 1 kg Rhabarber auf dem Wochenmarkt gekauft hatte, musste ich ihn natürlich auch verarbeiten. Wusste ich vorher, dass man nach dem Schälen und Schnippeln solch einer Menge Rhabarber völlig aufgeweichte Finger haben würde? Nein. Zur Belohnung esse ich nun dafür von morgens bis abends selbstgemachtes Rhabarber-Apfel-Kompott – mjam! 🙂

Ich glaub das Eigenkreation-Rezept geht ungefähr so:
1 kg Rhabarber
2 Äpfel
ca. 150 g Zucker
2-3 Teelöffel Vanillezucker

Rhabarber ist übrigens sehr gesund… Einen schönen Abend euch! 🙂

Quiche für Faule (oder Eilige :-)


Wir haben hier mehr oder weniger improvisiert. Quiche from scratch sozusagen 😉 Und da der Entschluß, Quiche zu essen, relativ spontan kam, wurde er mit Filoteig gemacht. Nicht mit Mürbeteig.
Zu den Zutaten: halbe Zucchini, 1 Frühlingszwiebel, halbe Zwiebel, kleine Paprika, 1-2 Karotten, 1 Knoblauchzehe. Außerdem Sahne 200 ml, Käse (Gruyère) 200 g sowie 4 Eier. Etwas Butter zum Fetten der Form und Filoteig für den „Boden“.

Gemüse nach Belieben kleinschnippeln. Knoblauch pressen, dazugeben, alles vermengen. Ofen vorheizen. Käse fein reiben. Sahne, Eier und Käse vermengen, mit Salz/Pfeffer/Muskatnuss abschmecken. Quiche- oder Tarteform fetten. Filoteig reindrapieren. Mit Gemüse und Eier-Sahne-Käse Gemisch füllen. 30 Minuten im Ofen bei ca. 180° backen. Auf jeden Fall natürlich so lange, bis alles gut gestockt ist und im Idealfall schön gebräunt ist.

Super ist, dass Quiche auch am zweiten Tag noch schmeckt – sogar fast besser als am ersten Tag. Dazu gab’s bei uns gemischten Baby-Salat mit Tomate, Vinaigrette und gerösteten Pinienkernen. Bon appétit!

Lebkuchenhaus Teil 2

Schade, dass es kein Geruchs-Internet gibt. Das Lebkuchenhaus riecht wunderbar, mjam!

Bevor es aber soweit ist, braucht man – neben etwas Geduld – Schablonen für das Haus. (Diese kann ich bei Bedarf als pdf zur Verfügung stellen). Außerdem: Spritzbeutel, Tülle. 3 Eiweiß und 500 g Puderzucker. Praktisch wären auch mehrere Backbleche!

Der ausgeruhte Lebkuchenteig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier circa 6 mm dick ausgerollt. Benötigt werden insgesamt sieben Teile (1x Untergrund, 2x Seiten, 2x Dächer, Vorder- und Hinterseite). Wenn alles ausgeschnibbelt ist, auf ein Backblech legen. Nicht vergessen, bei der Vorderseite Fenster und die Tür auszuschneiden.

Alle Teile nacheinander bei 190 Grad (Umluft: 180 Grad) 15 Minuten backen.
Für die Fenster: 80 g Zucker und ein paar Tropfen blaue Speisefarbe in einem kleinen Topf schmelzen lassen und den heißen Zucker in die Fenster der Vorderseite gießen, solange sie noch auf dem Backblech liegt.
Nun, für den ‚Mörtel‘ die 3 Eiweiß steif schlagen und nach und nach circa 500 g Puderzucker mit dem Handrührgerät unterrühren. Den fertigen Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen.
Ich habe die Vorderseite im Liegen dekoriert, weil ich mir das so einfacher vorstelle.
Anschließend den Rahmen des Hauses auf der Bodenplatte mit Zuckerguss zusammensetzen und ausreichend trocknen lassen (eine halbe Stunde bis Stunde).

Teil 3 gibt’s gleich Morgen, ich versprech’s… Bis dahin gibt es hier auch ein nettes kleines Tutorial zum Thema Lebkuchenhaus. Ich mach‘ jetzt Feierabend.

Einen schönen Abend allen Eingeschneiten dort draußen :o)

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Lebkuchenhaus selber machen – Rezept und Teil 1

So ein Lebkuchenhaus ist nix was man mal so nebenbei macht. Drei Tage muss man schon ungefähr dafür veranschlagen. Alleine schon deshalb, weil der fertig gestellte Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen sollte.

Was man für den Lebkuchenteig braucht:

        90 ml Wasser
        90 g Zuckerrübensirup
        90 g Honig
        200 g braunen Zucker
        30 g Lebkuchengewürz
        280 g Butter
        1 TL Natron
        1 Prise Salz
        750 g Mehl

Zuerst das Wasser, den Zuckerrübensirup, Honig und braunen Zucker aufkochen.Dann die Butter (in Würfeln) und das Lebkuchengewürz mit einem Schneebesen unter die heiße Zuckermasse rühren.Anschließend Natron und Salz unterrühren. Hierbei ‚kocht‘ das Gemisch hoch.Nun die Masse auf Raumtemperatur abkühlen lassen und ggf. in eine Rührschüssel umfüllen. Beim Abkühlen fällt die Masse wieder in sich zusammen.Nun wird nach und nach Mehl unter das Zucker-Butter-Gemisch geknetet
bis alles gut vermengt ist.

Zum Schluss wird der Teig mit Klarsichtfolie abgedecktund circa 8 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank gestellt.

So viel zu Teil 1!

Hier aber noch eine kleine Sneak-Preview auf den zweiten Teil 😉
Einen schönen restlichen dritten Advent!

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