mal wieder ein Zeichen

Ich habe es zum Glück geschafft, auch das letzte von drei Konzerten „trocken“ – also ohne Regen – hinter mich zu bringen! *phew*
Wenn ich etwas Zeit habe, werde ich eine kurze review zu Kings Of Convenience und Phoenix schreiben. Außerdem habe ich zwischendurch fein gebacken… 😉

Wünsche euch einen schönen Abend, gehe jetzt ins klimatisierte Kino!

cheesecake

Rhabarber-Kompott

Nachdem ich wahnwitzigerweise 1 kg Rhabarber auf dem Wochenmarkt gekauft hatte, musste ich ihn natürlich auch verarbeiten. Wusste ich vorher, dass man nach dem Schälen und Schnippeln solch einer Menge Rhabarber völlig aufgeweichte Finger haben würde? Nein. Zur Belohnung esse ich nun dafür von morgens bis abends selbstgemachtes Rhabarber-Apfel-Kompott – mjam! 🙂

Ich glaub das Eigenkreation-Rezept geht ungefähr so:
1 kg Rhabarber
2 Äpfel
ca. 150 g Zucker
2-3 Teelöffel Vanillezucker

Rhabarber ist übrigens sehr gesund… Einen schönen Abend euch! 🙂

Alle Jahre wieder…

… sieht di-hiie Küüü-che auuus… 😉

Nachdem 2010 noch das ein oder andere Lebkuchenhaus ↑ sowie diverse andere Leckereien in Eigenregie entstanden, wurde dieses Jahr nur noch ein gemäßigter Standard gehalten. Das Backen und Kochen an sich ist ja immer noch ganz nett, nur das Putzen hinterher ist irgendwie anstrengend!

Nun, ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle gut hinter euch gebracht. Ich für meinen Teil muss jetzt erstmal bis ins nächste Jahr Verdauungsschlaf halten… ;o)

xoxoxo

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‚tis the season…

Heute Morgen flogen draußen dicke Schneeflocken umher und die Wohnung riecht nach frisch gebackenen Keksen. Es weihnachtet. Mein Mitgefühl gilt allen Geschenkesuchenden da draußen… wer Tipps braucht, meldet sich bei mir 😉

Lecker Kekse

Okay, ich glaube, ich habe eine Überdosis an Keksen erlitten.

Das kommt davon, wenn aus einer Portion Teig (laut Rezept) ungefähr vierzig! Kekse werden… und man vor allem zwei verschiedene Sorten gebacken hat *ähem*

Darf ich vorstellen: White Chocolate Chip Cookies mit Macadamia-Nüssen und Double Chocolate Chip Cookies – mit zweierlei Schokolade (dunkel/weiß). Gibt es derzeit 3x am Tag. Ist wirklich lecker – und als Nebeneffekt hilft es, besser mit Schreckens-Nachrichten fertig zu werden. If you know, what I mean…

 

Lebkuchenhaus Teil 3 – Finale :-)

Für den letzten Part braucht man so viel Süßkram, wie man zum Dekorieren verwenden möchte. Je mehr und bunter, desto besser!Damit das Dach gut hält und die Deko darauf ebenso, sollte das Eiweiß-Zucker-Gemisch eine gute Konsistenz haben. Lieber etwas zu zäh, als zu flüssig. Zur Not kann man immer mit ein paar Tropfen Wasser etwas Geschmeidigkeit zurück bringen, falls es mal zu fest geworden ist.Das Eiweiß in einen Spriztbeutel füllen und die Rahmenteile des Hauses entlang der oberen Kanten mit einer guten Portion Zuckerguss versehen. Anschließend die beiden Dachteile auflegen. Vorsichtig andrücken. Gleich im Anschluß die Naht (Dachfirst) mit einer weiteren Portion Zuckerguss schließen. Und wenn man will mit Süßigkeiten verzieren.Zum Abstützen der Teile kann man bei Bedarf Konservendosen o.ä. verwenden. Das Dach sollte dann etwa eine halbe Stunde antrocknen. Ich habe spontan noch einen Kamin aus Kemm’schen Kuchen und Erdnüssen dazu gebastelt 🙂Der Tannenbaum ist optional – man kann der Phantasie freien Lauf lassen. Hier wurde er mit Cupcake-Deko verziert. Der Hausbewohner ist übrigens aus Mürbeteig.Zu guter Letzt wird das Dach dekoriert, nachdem es ausreichend festgetrocknet ist. Mit Zuckerguss kann man kleine Eiszapfen formen, indem man einen Tupfen setzt, und die Tülle nach unten zieht.
Das restliche Dach nun noch mit Zuckerguss versehen: Spritzbeutel mit großer Öffnung zum Auftragen, dann z.B. mit einem Löffel verstreichen. Nun relativ zügig verschiedene Bonbons, Kekse, Perlen oder Schokoteile als Deko aufsetzen. Nicht zu lange damit warten! Sonst wird der Zuckerguss hart.
(Deshalb gibt’s von dem Teil auch keene Fotos…)

Tja, und wenn alles fertig ist, sieht es ungefähr so aus ↓

Ich hoffe, es hat allen gefallen. Ich bin fix und feddich und muss mich erstmal von einer akuten Zucker-Überdosis erholen ;o)
Ein schönes Winter-Wochenende allen da draußen!

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Lebkuchenhaus Teil 2

Schade, dass es kein Geruchs-Internet gibt. Das Lebkuchenhaus riecht wunderbar, mjam!

Bevor es aber soweit ist, braucht man – neben etwas Geduld – Schablonen für das Haus. (Diese kann ich bei Bedarf als pdf zur Verfügung stellen). Außerdem: Spritzbeutel, Tülle. 3 Eiweiß und 500 g Puderzucker. Praktisch wären auch mehrere Backbleche!

Der ausgeruhte Lebkuchenteig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier circa 6 mm dick ausgerollt. Benötigt werden insgesamt sieben Teile (1x Untergrund, 2x Seiten, 2x Dächer, Vorder- und Hinterseite). Wenn alles ausgeschnibbelt ist, auf ein Backblech legen. Nicht vergessen, bei der Vorderseite Fenster und die Tür auszuschneiden.

Alle Teile nacheinander bei 190 Grad (Umluft: 180 Grad) 15 Minuten backen.
Für die Fenster: 80 g Zucker und ein paar Tropfen blaue Speisefarbe in einem kleinen Topf schmelzen lassen und den heißen Zucker in die Fenster der Vorderseite gießen, solange sie noch auf dem Backblech liegt.
Nun, für den ‚Mörtel‘ die 3 Eiweiß steif schlagen und nach und nach circa 500 g Puderzucker mit dem Handrührgerät unterrühren. Den fertigen Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen.
Ich habe die Vorderseite im Liegen dekoriert, weil ich mir das so einfacher vorstelle.
Anschließend den Rahmen des Hauses auf der Bodenplatte mit Zuckerguss zusammensetzen und ausreichend trocknen lassen (eine halbe Stunde bis Stunde).

Teil 3 gibt’s gleich Morgen, ich versprech’s… Bis dahin gibt es hier auch ein nettes kleines Tutorial zum Thema Lebkuchenhaus. Ich mach‘ jetzt Feierabend.

Einen schönen Abend allen Eingeschneiten dort draußen :o)

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Lebkuchenhaus selber machen – Rezept und Teil 1

So ein Lebkuchenhaus ist nix was man mal so nebenbei macht. Drei Tage muss man schon ungefähr dafür veranschlagen. Alleine schon deshalb, weil der fertig gestellte Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen sollte.

Was man für den Lebkuchenteig braucht:

        90 ml Wasser
        90 g Zuckerrübensirup
        90 g Honig
        200 g braunen Zucker
        30 g Lebkuchengewürz
        280 g Butter
        1 TL Natron
        1 Prise Salz
        750 g Mehl

Zuerst das Wasser, den Zuckerrübensirup, Honig und braunen Zucker aufkochen.Dann die Butter (in Würfeln) und das Lebkuchengewürz mit einem Schneebesen unter die heiße Zuckermasse rühren.Anschließend Natron und Salz unterrühren. Hierbei ‚kocht‘ das Gemisch hoch.Nun die Masse auf Raumtemperatur abkühlen lassen und ggf. in eine Rührschüssel umfüllen. Beim Abkühlen fällt die Masse wieder in sich zusammen.Nun wird nach und nach Mehl unter das Zucker-Butter-Gemisch geknetet
bis alles gut vermengt ist.

Zum Schluss wird der Teig mit Klarsichtfolie abgedecktund circa 8 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank gestellt.

So viel zu Teil 1!

Hier aber noch eine kleine Sneak-Preview auf den zweiten Teil 😉
Einen schönen restlichen dritten Advent!

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Lecker Frühstück frisch gebacken

Manchmal sticht einen einfach der Hafer und man hat morgens gleich nach dem Aufstehen schon Gelüste… also stellt man sich hin und backt Natas. Mjam!

Ich habe vorher noch nie Natas gemacht und sie sind tatsächlich sehr lecker gewesen. Die Kalorien sollte man allerdings nicht unbedingt zählen… ähem 😉
Allen ein schönes Wochenende!

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Cupcake Event vs. Viertelfinale

Wenn man jemanden fragt, was er gestern von 16 bis 18 Uhr gemacht hat, wird die Antwort zu 98% lauten: ich habe das Viertelfinalspiel Argentinien : Deutschland gesehen.

Tja, ich gehöre zu den wenigen Ausnahmen, denn ich habe vor mehreren Wochen eine Karte für das Cupcake Event vom Hamburger Abendblatt gekauft. Preis: 35 EUR. Ich gebe zu, ich habe hin und her überlegt, ob ich dort hingehen oder doch lieber das Spiel sehen soll. Einer der Hauptgründe, warum ich zum Cupcake Event ging, war der, dass meine Nerven zum Zerreißen gespannt waren, und ich das Spiel wahrscheinlich nicht überlebt hätte (insbesondere bei der Hitze ;o)

Also begab ich mich gen 16 Uhr zum Café Flamant. Im Gepäck große Erwartungen an den angekündigten „exklusiven Workshop“. Am Eingang wurde ich darauf hingewiesen, dass Mr. Heiderer den Workshop auf Englisch halten würde, was mich eher freute, als abschreckte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, einen guten Platz im vollbesetzten Raum zu finden, setzte ich mich in die hintere Ecke, bei den Fenstern. Auf den Tischen stand Eiswasser (Gott sei Dank, denn Aircondition gab es anscheinend nicht) und nach kurzer Zeit gab es das Begrüßungsgetränk – einen Cosmopolitan. Welchen ich ausschlug, denn bei gefühlten 50°C wollte ich nicht unbedingt Alkohol trinken. Ersatzweise gab es eine große, leckere Cranberry-Schorle. So weit, so gut.

Der Workshop-Leiter, Mr. Heiderer, stellte sich vor und auf Anfrage taten dies auch ein paar der Teilnehmerinnen. Nachdem 90% der  sich bis dato vorgestellten Damen gesagt hatten, dass sie von Cupcakes (backen) keine Ahnung hätten, wurde die Vorstellrunde beendet und der Workshop – dann doch auf Deutsch – begonnen. Ich konnte es kaum erwarten und war wirklich sehr gespannt. Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen wohl ein wenig zu hoch geschraubt waren. Was ich dort sah, konnte mir leider keine neuen Einblicke in die Arbeitsweise eines Profis geben. Der Vortrag war etwas wirr bzw. wenig strukturiert und dass nun doch Deutsch gesprochen wurde, war für den Erzählfluss nicht unbedingt von Vorteil. Jedoch ist Mr. Heiderer ein sehr angenehm wirkender Mensch und seine wohl unfreiwillige verrückte Professor-Darbietung brachte ihm von meiner Warte betrachtet Sympathiepunkte. Auch der ‚Service‘ war sehr aufmerksam und freundlich.

Als Zwischendurch die Cupcake-Verpackung rumgereicht wurde – und dazu Buntstifte zum Bemalen derselben – wurde mir klar, dass ich mich nun einfach entspannen und die Hoffnung auf Profi-Tipps auf „exklusivem“ Niveau einstellen konnte. Später wurden die fertigen Cupcakes verteilt und wir durften sie mit Buttercreme und verschiedenen Toppings dekorieren.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich es zum Teil bereut habe, die 35 EUR ausgegeben zu haben. Okay, das Spiel verpasst zu haben, war ein echter Wermutstropfen… vor allem, weil es SO EIN Spiel war! (Bei jedem Jubeln vor der Tür rief ich meinen Freund an, der mir den aktuellen Spielstand sagte und jedes Mal konnte ich es kaum fassen!! Auch wir Damen jubelten 😉

Im Preis inbegriffen war das Begrüßungsgetränk, Fingerfood, Wasser ohne Ende, verschiedene Kaffespezialitäten und natürlich die Cupcakes mitsamt Cupcake-Mitnahmeschachtel. Es war ein netter Nachmittag, insbesondere, da ich äußerst nette Sitznachbarinnen hatte (einen lieben Gruß, falls sie dies hier lesen :o) Aber gelernt habe ich, wie gesagt, nicht viel. Und da ich weder den Alkohol, noch den Kaffee (35°C und keine A/C) verzehrt habe, und ich ohnehin wegen anderer Schwerpunkte gekommen war, war ich schon ein wenig enttäuscht. Weiterhin kann ich nicht verstehen, warum seitens des Abendblattes dieses Event krampfhaft mit Sex and the City in Verbindung gebracht werden musste. Ich habe die komplette Serie rauf und runter geguckt und a) kann kaum eine der vier Frauen kochen, noch benutzen sie – typisch New Yorker! – überhaupt ihre Küche. Einzige Ausnahme dürfte Charlotte sein. Und b) spielen Cupcakes gar keine Rolle in der Serie. Einzig der gereichte Cosmopolitan kann als Parallele herhalten. Aber in diesem Falle hätte jede Cocktailbar mehr Anlass, mit Sex and the City zu werben…

Der Teig für die Cupcakes war im Übrigen bereits fertig und wurde nur vor unseren Augen aus seiner Plastik-Verpackung befreit. Auch das Frosting war zu 50% vorbereitet – beide Rezepte wollte man uns auf Nachfrage nicht verraten.

Die beiden mitgereichten Rezepte der Magnolia Bakery (ich habe sie bereits ausprobiert) sind okay – wenn auch leider unvollständig. Ich konnte das Rezept nur mit ein wenig Internet-Recherche und Erfahrung nachbacken… und hätte hierfür auch keinen Workshop benötigt. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum die Ankündigung dieses Events vom Abendblatt bereits aus dem Archiv gelöscht wurde.

Fazit: wer einen 35 EUR „Ladies Afternoon“ mit sporadisch eingeworfener Eigenwerbung seitens des Gastgebers haben möchte, sollte sich das schöne Ambiente im Café Flamant nicht entgehen lassen. Diejenigen, die Hobby-Bäckerinnen sind, und hoffen, etwas Neues zu lernen, sollten das Geld lieber in gute Lektüre investieren.


Cupcake Event in Hamburg

Letzte Woche habe ich mich hinreißen lassen… ich las in der Zeitung irgendetwas von Cupcake und schon war es um mich geschehen. Das Hamburger Abendblatt bietet einen „exklusiven Workshop“ zum Thema Cupcakes – und selbst die Zeilen Cake and the City oder Ladies Afternoon konnten mich nicht davon abhalten, sofort die Hotline zu wählen und Teil des Spektakels zu sein. Die Dame am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass das Event am 26.06.2010 schon ausverkauft sei. Aufgrund der hohen Nachfrage sei aber ein Ausweichtermin verfügbar.
Somit gehe ich also am 03.07.2010 zum Cupcake Event im Café Flamant. Meine Erwartungen sind hoch und ich bin sehr gespannt! 😀

*edit*
Meinen Bericht über den Cupcake Event gibt es hier.