Too good to go

Über die Machart des Videos darf man streiten – aber der Inhalt ist sensationell. Weniger Lebensmittelverschwendung durch reduzierten Abverkauf etwaiger Reste via App.
Guckst Du… 😉

Das Ende einer Ära

Okay, ich muss nun doch sagen: es gibt ein weiteres Ereignis, welches eine Rückkehr zum Bloggen mehr als rechtfertigt.
Der Tod von Helmut Schmidt.
Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich bei dem Gedanken an das Ende dieser Ära empfinde.
Es ist auf jeden Fall Wehmut dabei, denn es ist relativ unwahrscheinlich, dass es wieder einen solchen Staatsmann geben wird. Er hatte sicher auch seine Fehler, aber für mich war er die Verkörperung vieler Dinge, die mir persönlich sehr wichtig sind.
In einem Menschen.
Aber vor allem in einem Politiker.

Heute findet seine Beisetzung statt.
Wer mag, kann vorher Abschied nehmen, wenn er mittags seine „vorletzte Reise“ vom Michel zum Ohlsdorfer Friedhof antritt.

Möge er in Frieden ruhen – mit Loki ❤

17b_Schmidts

The Food Assembly – Hamburg

Liebe Leute!
Nein ich bin nicht vom Winde verweht worden oder mit einem der Matrosen vom Hafengeburtstag durchgebrannt. Ich bin noch da 🙂
Und ich habe für euch was sehr Feines ausfindig gemacht. Wie ihr womöglich noch wisst, beschäftige ich mich seit langer Zeit auch mit dem Thema Essen/Ernährung. Nun bin ich auf The Food Assembly aufmerksam geworden – via social Media und über die Marktzeit.

Was ist The Food Assembly?

Assembly bedeutet soviel wie Versammlung, Vereinigung. Food = Lebensmittel, Essen.
Man versammelt auf der einen Seite Abnehmer und auf der anderen Seite gibt es die lokalen Bauern bzw. Hersteller. Dann setze man dazwischen einen „Gastgeber“ mit Platz zum Versammeln und voilà hat man eine Food Assembly! Mit fairen Preisen und Waren aus der Region. Ist das nicht grandios?
Schaut euch mal das Video an und gebt ordentlich Feedback, vielleicht starten wir auch mal eine Food Assembly! 😀

Online bestellen, um die Ecke abholen
Wählen Sie wöchentlich aus wechselnden Angeboten. Bestellen Sie online und nehmen Sie die Bestellung an einem Ort in Ihrer Nähe in Empfang – in Ihrer lokalen Food Assembly. Flexibel, ohne Mindestumsatz oder Mitgliedsbeitrag.

Sturm von hinten

Ja, so sieht es denn also aus wenn ein kleines aber feines Unwetter über einen hinweggesaust ist. Während des Spektakels gestern war nichts mehr zu sehen, nur das extrem laute Prasseln des Regen-Hagel-Gemischs war zu vernehmen. Die Fenster haben – wie üblich bei Unwetter – nicht dicht gehalten und mein Fliegenschutz… nun, den kann ich jetzt getrost wegschmeißen. Es sei denn, die Mücken sind neuerdings 10cm groß. Was ja zu diesem ganzen Weltuntergangsszenario irgendwie passen würde 😉
Hamburg-SturmHamburg-Sturm
Hamburg-Sturm
Zwar war die Luft danach herrlich sauber und angenehm, dennoch verzichte ich das nächste Mal gern auf so ein Theater! Ich war 5 Sekunden, bevor es losging, noch auf dem Balkon… Dann stellten sich die Baumwipfel plötzlich in die Horizontale. o.O
Hmpf. Zum Glück war es zwar sehr heftig, aber nur von recht kurzer Dauer. Und danach? Tja, die Wolken taten sich auf und die Sonne schien. Als wär GAR NIX gewesen…

Wochenende!

Und dann noch ein langes… hach.

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende nach Berlin fahren. Aber das Wetter ist zum Zelten (long story) doch etwas gnisselig. Außerdem habe ich mir mein Wochenende wirklich verdient und eine 6 Stunden Autofahrt hin und zurück ist zwar nicht mega schlimm, aber eben auch nicht grad Entspannung pur. Wenn man hinter’m Steuer sitzt.

Außerdem habe ich ein volles Programm. Der Dachboden will entrümpelt werden – und auch sonst gibt es in der Wohnung einiges zu tun. Frühling = Frühjahrsputz. Stimmt’s?!

Okay, ein kleiner Stopp beim Osterstrassenfest oder beim Frühjahrsflohmarkt (unter ‚Veranstaltungen‘) wird sicher auch mal gemacht. Und ein wenig Essen will auch noch fairteilt werden und mit etwas Glück bekomme ich noch die ein oder andere Kirschblüte in rosa vor die Linse und… uff. Hülfe! Freizeitstreß, haha.
Heut morgen ganz früh war übrigens blauer Himmel und Sonne! Hmmmm. Dann kamen die Wolken 🙄

Nun, was auch immer ihr so treibt, ich wünsche viel Spaß dabei ❤

Handy Schnappschuß

Händy Knipse 🙂

 

Rote Beete im Kuchen und Lebensmittelretten

Fotografieren ist eine meiner größten Leidenschaften. Trotzdem gibt es momentan eine Sache, die mich noch mehr und intensiver beschäftigt: das Lebensmittelretten.

Was das ist, möchte ich an dieser Stelle erstmal nur oberflächlich erklären, da ich in Kürze einen ausführlichen Bericht plane. Außerdem spricht der Name ja quasi für sich. Foodsharing (neudeutsch für Lebensmittelretten) ist ein ehrenamtliches und unentgeltliches Retten von Lebensmitteln jeglicher Art vor der Mülltonne. Eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung.

Dort bin ich jedenfalls grad glücklich engagiert. Und esse nun auch häufiger mal was Außerplanmäßiges. Als nächstes steht zum Beispiel der im Video zu sehende Kuchen auf meinem Plan… mjam!

Wie gesagt, demnächst hierzu mehr.

In der Zwischenzeit hoffe ich, ihr hattet ein schönes Wochenende und freue mich über eure Lieblingsrezepte für Aufläufe, Suppen, Eintöpfe, Marmeladen, Kompotts et cetera 😉

Alles Liebe!

Infos: foodsharing.de

Verkehrschaos in Hamburg…

… naja, manche nennen es auch Marathon.

Ihr Lieben, wenn ihr in Hamburg seid: lasst unbedingt Auto/Motorrad und vielleicht sogar das Fahrrad stehen, denn heute ist die Marathon-Vorbereitung schon in vollen Zügen.
Ich stand gestern schon völlig unerwartet im Stau. (??!) Grmpf.

Spätestens am Sonntag ist dann wieder Ausnahmezustand angesagt. Und da die Strecke ja auch so herrlich einmal quer von oben bis unten komplett durch Hamburg verläuft, kann man es demnach auch komplett knicken, von A nach B zu kommen.
(Ihr merkt: ich bin ein großer Fan :D)

Streckenverlauf und Sperrungen

Ein Gutes hat das Ganze womöglich – ich komme eventuell mal wieder zum Bloggen.
Hier nun erstmal ein kleines Bild der letzten, herrlichen Tage hier in Hamburg.
Demnächst dann (hoffentlich…) mehr!

weiße Kirschblüte in Hamburg

St. Pauli pinkelt… zurück!

Hamburgs Partyviertel St. Pauli pinkelt ab sofort zurück: Die Interessengemeischaft St. Pauli e.V. hat eine Aktion gestartet, bei der im ganzen Viertel oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet wurden. Dieser ist so wasserabweisend, dass er Urin zurückspritzt. So sollen Wildpinkler gestoppt werden.

Ich muss ja sagen: es ist wirklich eine Unart, dass soviel in der Gegend rumgepinkelt wird. Somit kann ich den Frust der Anwohner verstehen. Wenn man allerdings mit Kindern in diese Gegend (speziell um die Reeperbahn) zieht, fehlt mir fast ein wenig das Verständnis.
Damals, als die Schanze nach und nach immer mehr von Eppendörflern und Yuppies bevölkert wurde, musste ich mich auch totlachen, wenn sich eben jene dann über lautes Party-Volk beschwerten. Man will ja immer am liebsten nur die Rosinen aus dem Kuchen. Hippes Viertel, mittendrin und dabei sein, aber bitte ganz ruhig. Und kinderfreundlich.
Hmmm. Gehen halt manchmal einfach nicht, bestimmte Kombinationen.

Davon aber mal ganz abgesehen: Männers – lasst doch bitte das wilde in-der-Gegend-herumgepinkle… Zum einen, weil’s einfach ätzend ist, zum anderen, weil jetzt zurück-gepinkelt wird! 😀

Wie cool!

And the Oscar goes to…

Ach, ihr Lieben. Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass ich ein undankbares Wesen bin?
Ich habe in den letzten Monaten drei Awards bekommen und habe bisher noch nie so recht darauf reagiert. Ich Flegel. Dabei waren sie jeweils von äußerst lieben Blog-Kolleginnen! Das Problem an der ganzen Sache: ich bin kein großer Fan von Ketten-Briefen, Stöckchen und dergleichen… (sorry! ) Nichtsdestotrotz fühle ich mich – natürlich – geehrt, wenn ich mit einem Award bedacht werde.

Insofern möchte ich mich hiermit von Herzen bei den drei netten Bloggerinnen bedanken, die mich freundlicherweise nominiert haben. Kathrin (kaluepso) hat ihren Blog inzwischen „privatisiert“, also kann ich sie leider an dieser Stelle nicht vorstellen.
**edit: Stimmt gar nicht! Sie ist doch noch da! kaluepso.com**
Carolin schreibt bei Musicspots über… ja, genau: Musik 😉
Und ganz neu ist Maike, von schreibersatz.

Ich werde mich die Tage mal daran setzen, ein paar Fragen zu meiner Person und/oder zum Thema Bloggen zu ersinnen und zu beantworten. Falls ihr Fragen hättet, könnt ihr sie natürlich gern einwerfen. Vielleicht beantworte ich die ja auch. Vielleicht:mrgreen:

In diesem Sinne: nochmal ein herzliches Danke an alle und einen schönen Restsonntag!

liebster Blog Award

Ich bin dann mal…

… Wahlhelfer.

Aber fürs nächste Mal müsst ihr mir versprechen, bei den gelben Zetteln immer fünf Kreuze für die Gesamtliste zu vergeben.
Und bei den rosanen bitte nur *einen* Kandidaten, mit fünf Kreuzen.
Das erspart mir das 10.000fache Herumblättern in Wahlromanen 😉

Tse, tse.
Und wenn ich den erwische, der seine Kreuze immer so hübsch verteilt (nämlich auf so ziemlich jede Partei) – dem leg‘ ich die Daumenschraube an.
Ach, und wer vergibt bitte drei oder vier Kreuze?! Ich versteh‘ das nicht.

Egal. Ich geh‘ jetzt ins Bett – und träume wahrscheinlich von Lotto, Bingo oder tic tac toe…

Stimmzettel
Zum Glück waren die Wahlhelfer-Kollegen nett 🙄

Manchmal

Der Tag fing ja vielversprechend an, hier im Norden! Die Sonne lugte morgens schon schüchtern um die Ecke. (Und wurde schlecht geknipst 😉 )
SonnenaufgangTrotzdem war es, wie ich feststellen musste, ziiiiemlich kalt. Schön, wenn man warme Handschuhe hat. Zuhause. Auf der Ablage… *seufz* Da hilft nur eins: in die eine Hand eine Tasse heißen Cappuccino, in die andere ein pain au chocolat – frisch aus dem Ofen. 😀
So geschehen auf dem Goldbekmarkt. Wo ich mal wieder ein halbes Vermögen hätte lassen können. Theoretisch.
Wochenmarkt GoldbekuferBis ich dann mit dem Rest meines inzwischen fast kalten Cappuccinos plötzlich vor einem Bilderrahmen, Kerzen und Blumensträußen stehe… Hmmm?! Und nicht bzw. kaum fassen kann, was ich da lese. Die „Kräuterhexe“ vom Goldbekmarkt ist gestorben. Bamm. Und: „???“
Haben wir nicht letzte Woche noch unsere Gewürze, Knobi etc hier gekauft? Oder wann war das? Das kann doch gar nicht…
Tja, aber manchmal kann es eben doch.
Und deshalb ist es so wichtig, sich *jeden* Tag lieb zu haben und mit Respekt zu behandeln. Nicht nur am Valentinstag. Oder an Weihnachten. Naja, ihr wißt schon.
Mir geht immer wieder das Herz auf, wenn Menschen sich menschlich zeigen.
Egal wodurch. Spontan muss ich an die Kassiererin bei Edeka heut Morgen denken. Die war äußerst glücklich, als bei unserem Einkauf eine Summe von *Trommelwirbel* 14,02 auf ihrer Anzeige leuchtete. Euro, natürlich. Aber sie war sich sicher: das ist ein Zeichen!
Und hat sooo lieb gelächelt!
(Herr Buddelschiff hat natürlich nix verstanden. Zum Piepen! 😀 )

Nun.
Ich habe heute die Sonne genossen, Kaffee geschlürft und wäre abends fast wieder in die Falle getappt, mich über Senfnasen (it’s a technical term) bei fäcebook aufzuregen… kindnessbis ich beschloss, das einfach mal zu lassen. Dieses Gemotze und Gezanke und Gemeckere, das überall Einzug hält, geht mir sowas von auf den Senkel. Das Leben ist – soweit ich weiß – einzigartig.
Von daher hier und jetzt mein Aufruf: entspannen wir uns alle mal ein wenig! Und benehmen uns etwas weichherziger.

Danke ❤

Rest in peace, Ina!

Me and Mr. Howard

Hatte ich euch nicht rückblickende Vorsätze (oder vorsätzliche Rückblicke) angedroht?

Hach! Es ist soviel passiert, in 2014.
Leider, wie das ja nun meistens so ist, nicht immer nur Positives.
Aber auch 🙂

Ich habe geschätzte 300 Tassen Kaffee getrunken. Give or take.
Habe Yoga gemacht.
War auf schönen Konzerten.
Bin Karussell gefahren.
Und war bis auf zwei Wochen fast durchgängig krank. Hmpf.
Im ersten Quartal 2014 habe ich gerade mal etwas über 44 kg gewogen. Leichtes Untergewicht, bei fast einem Meter siebzig Körpergröße. Ein halbes Dutzend Fachärzte später wußte ich immer noch nicht, was genau nun mit mir los ist. Die Symptome fingen nach einer bestimmten Mahlzeit an. Aber alle Ärzte schlossen kategorisch aus, dass hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Dabei hat es sich doch sehr danach angefühlt. Seufz. Vielleicht heißt es ja deshalb Schulmedizin, weil man sich wie ein Schulkind vorkommt? Nein? Nagut.
Jedenfalls bin ich noch nicht ganz über’n Berg – aber ich sehe einen Lichtstreifen am Horizont.
Manchmal hilft es, ein Dickkopf zu sein 😉
Ich weigere mich einfach, abgefertigt zu werden.
Aber es kostet eben auch Kraft. Und Zeit.
So war ich die Hälfte des Jahres nicht in der Lage, zu arbeiten und habe als Selbständige dementsprechend nur ein halbes Gehalt verdient.

Für 2015 gibt es somit viel Luft nach oben!
Und das ist gut so.
Ich habe Pläne. Schöne Pläne, wie ich meine.
Nur hat meine Gesundheit natürlich Vorrang und ich bewege mich von daher wie in Zeitlupe. Die Entdeckung der Langsamkeit, wenn man so will.

Was diesen Blog angeht, so ist er mir schon sehr ans Herz gewachsen. Inklusive aller ‚Freundschaften‘ die sich dadurch online ergeben haben. Und wer hätte das gedacht?
Einen Tag, bevor ich den Blog ins Leben rief, wusste ich nicht einmal, was ein Blog ist.
Typisch ich!
Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin die, die einfach beschließt, nach Nepal zu fliegen und dort alleine und ohne Smartphone durch den Himalaya zu stapfen… Oder alleine quer durch Mexiko zu backpacken, im Alter von 21 Jahren (muss ich erwähnen, dass es zu der Zeit noch keine Smartphones geschweige denn erwähnenswertes Internet gab? 😆 )
Dann war da noch Neuseeland.
Oder Kalifornien. New York.
Indien war eine Katastrophe.*
Tibet desillusionierend.* (*siehe meinen p.s. Kommentar)
China überraschend kalt. Und lecker.
Man könnte sagen, ich bin impulsiv. Neugierig. Rastlos.
Daher auch nicht immer geduldig.

Die Sache in 2014, die ich mit am meisten bereut habe (von meinem Gesundheits-Fiasko mal abgesehen): nicht zum Ben Howard Konzert gegangen zu sein.
Keiner wollte mit mir hin. Die Alsterdorfer Sporthalle hat so schlechte Akustik! *pffff*
Ich hätte einfach alleine hingehen sollen. Immerhin liebe ich diesen Mann. Seit ich ihn das erste Mal in der Prinzenbar gesehen habe. In einem Parallel-Universum bin ich mit ihm verheiratet und wir haben 10 Kinder. Hehe!
Also wäre es für 2015 einer meiner größten Wünsche, ihn mal wieder live zu sehen. So, wie in dem kleinen Teaser-Video, dass ich euch heute zum zweiten (?) Mal angedeihen lassen möchte. Wer weiß, vielleicht verschlägt es mich ja mal wieder nach Amerika. Dort tourt er demnächst… Daumen drücken!

Wie dem auch sei. Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt. Wer mag, darf sich natürlich auch gern mal vorstellen. Oder einfach „hallo“ sagen 🙂
Ich würd‘ mich freuen.

In diesem Sinne: wir sehen uns bald wieder – wenn nicht auf diesem Blog, dann an anderer Stelle! Hier nun also das Video. Von mir. Für euch.