25 Jahre Deichtorhallen

TAG DER OFFENEN TÜR

So, 12. April 2015, 11 − 18 Uhr
Die Deichtorhallen und die Körber-Stiftung laden gemeinsam zum TAG DER OFFENEN TÜR anlässlich des Jubiläums ein. Der Eintritt in die Halle für aktuelle Kunst und im Haus der Photographie ist für alle Besucher frei.

Das Programm:
Halle für aktuelle Kunst
12.30 Uhr: Themenführung durch PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART mit Studenten des kunsthistorischen Seminars der Universität Hamburg, mit Veronica Beck, Basil Blösche und Johanna Ciesla
13 Uhr: Podiumsdiskussion mit den ehemaligen Deichtorhallen-Direktoren Zdenek Felix und Robert Fleck sowie dem Gründungsdirektor des Hauses der Photographie F.C. Gundlach und dem aktuellen Intendanten Dirk Luckow. Moderation: Melanie von Bismarck
14 Uhr: Führung durch PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART mit Goesta Diercks
14 − 17 Uhr: PICASSO TO GO − »Kunstwerkstatt für Alle« mit Silvia von Pock
14.30 − 17 Uhr: The Amazing Button Machine Experience im Foyer
15 Uhr: Themenführung durch PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART mit Studenten des kunsthistorischen Seminars der Universität Hamburg, mit Veronica Beck, Basil Blösche und Johanna Ciesla
15 Uhr: Schultheater des Niels-Stensen-Gymnasium (Eine Kooperation mit dem Kulturforum21)
16 Uhr: Führung durch PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART mit Goesta Diercks
17 Uhr: Themenführung durch PICASSO IN DER KUNST DER GEGENWART mit Studenten des kunsthistorischen Seminars der Universität Hamburg, mit Veronica Beck, Basil Blösche und Sophia Colditz

Haus der Photographie

12 Uhr: Lesung mit Sven Amtsberg
13 Uhr: Führung durch EPEA 02 − THE NEW SOCIAL mit Petra Schoenewald
14 Uhr: Lesung mit Alexander Posch
14 Uhr: Filmprogramm im Auditorium
14.30 Uhr: Führung durch EPEA 02 − THE NEW SOCIAL mit Petra Schoenewald
15 Uhr: Führung durch EPEA 02 − THE NEW SOCIAL mit Rahel Bruns
16 Uhr: Lesung mit Gordon Roesnik
16.30 Uhr: Führung durch EPEA 02 − THE NEW SOCIAL mit Rahel Bruns
17 Uhr: Lesung mit Hartmut Pospiech
17 Uhr: Filmprogramm im Auditorium

http://www.deichtorhallen.de

Flohmarkt in Hamburg: Ise-Flohmarkt

Wie ich bei meinem heutigen Spaziergang feststellte, findet Morgen – Sonntag, den 08.09.2013 – mal wieder der Ise-Flohmarkt statt. Wenn ihr also vor oder nach der Hamburg zeigt Kunst Aktion noch etwas stöbern wollt, dann seid ihr hier goldrichtig. Für alle Fälle (*klopf-auf-Holz*) ist dieser Flohmarkt dank der U-Bahnbrücke der Linie U3 überdacht…

Was auch immer ihr so erkundet, ich wünsche viel Spaß! ♡

Marktgelände Isestraße Hamburg

Hamburg zeigt Kunst

Es gibt die nächsten Tage so einiges, was man in Hamburg unternehmen kann. Bevor ich es aber vergesse, möchte ich euch folgende Veranstaltung ans Herz legen: Hamburg zeigt Kunst – ein gigantischer Kunst-Flashmob am kommenden Sonntag in der HafenCity.

Die größte Galerie Hamburgs am 8. September auf dem Überseeboulevard im Herzen der HafenCity.

„Hamburg zeigt Kunst“ bietet allen Künstlern und Firmen die Möglichkeit, ihre Kunst, ihr Design sowie ihre künstlerisch gestalteten Produkte zu zeigen.

Privatpersonen, Kinder, Kunstschüler und -studenten, Hobbykünstler, etablierte Künstler, Designer, Lehrlinge aus künstlerischen oder gestaltenden Berufen sind eingeladen, ihr Kunstwerk zu zeigen.

Termin: 8. September 2013 / 12:00 – 20:00 Uhr

Location: Überseeboulevard HafenCity

Einladung – Kommt alle und zeigt Eure Kunst !

Hamburg zeigt Kunst

Mehr Infos unter: hamburg-zeigt-kunst.de

Das Wochenende und die Kunst

So, ihr Lieben!
Ich hoffe, euer Wochenende war ebenso schön wie meines .-) Bei mir gab’s lecker Frühstück, lecker Flammkuchen im Hatari, lecker Kaffee, ich war spazieren und habe auch ein wenig gefaulenzt. Ach, und ich habe seit Ewigkeiten mal wieder gezeichnet. Also, digital. Während mir die Sonne auf den Pelz schien. La vita è bella…

Einen schönen Abend euch!

20_Grillzone_Schnee220313_FlammkuchenKaffeekritzeln

Wim Wenders‘ Fotoausstellung in Hamburg

Ich denke, die Ausstellung PLACES, STRANGE AND QUIET könnte interessant sein und plane, dort demnächst mal an einer Führung teilzunehmen. Wer noch Interesse hat, dem habe ich folgende Informationen zusammen getragen.

Wo: Phoenix Fabrikhallen (Harburg) / Sammlung Falckenberg
Wie lange: vom 14. April bis 15. August 2012
Besonderheiten: eine Anmeldung ist erforderlich, da der Besuch der Ausstellung nur im Rahmen einer Führung (90 Min.) möglich ist
Mi und Do um 18 Uhr, Fr um 17 Uhr, Sa und So um 11 Uhr und 15 Uhr

Kostenpunkt Eintritt und Führung: 15 Euro/Person (Ermäßigt: 12 Euro/Person)

Links: Deichtorhallen, Sammlung Falckenberg, Kurz-Video über die Ausstellung
Über die Filme von Wim Wenders gibt es ja diverse Meinungen. Sicherlich zurecht. Ich oute mich hiermit jedenfalls als Fan von The Million Dollar Hotel

Geistiges Eigentum

Dieser Artikel dümpelt als Entwurf schon seit einiger Zeit in meiner Artikelliste. Aufgrund der aktuellen Debatte werde ich ihn nun mal an die Luft setzten. Also:

Unsere Regierungen verhökern unser geistiges Eigentum nach China, als gäbe es kein Morgen; wohlwissend, wie dort damit umgegangen wird.

Wir verkaufen Waffen an Länder, für deren Führung das Wort dubios ein Kompliment ist.

Steuerhinterzieher werden vorgewarnt und gehen bei Selbstanzeige straffrei aus.

Umweltsünder werden mit Verschmutzungsrechten beschenkt.

Aber wenn ein Kind von 12 Jahren einen Musiktitel iIIegal runter lädt, muss es 250.000 Dollar Strafe zahlen. Was, wenn es in die Mall gegangen wäre, und dort eine CD geklaut hätte – mit sage und schreibe zehn Liedern drauf? Hätte das Kind dann zweieinhalb Millionen Dollar Strafe zahlen müssen? Wohl kaum.
Was sagt uns das?

Das Internet ist das einzig wirklich demokratische Mittel, welches die Menschheit derzeit besitzt. Die Frage ist nur: wie lange noch?

Alleine den Ausdruck geistiges Eigentum halte ich für gewöhnungsbedürftig. Mir ist nicht wohl dabei, wenn das Wort Geist und das Wort Eigentum eine Beziehung miteinander eingehen. Meiner Meinung nach ist dieser Ausdruck gar ein Oxymoron.

Dem muss ich wohl hinzufügen, dass ich noch zu den Dinosauriern gehöre, die sich CDs kaufen… und nicht nur deshalb finde ich großen Gefallen an folgendem „Interview“ mit Sven Regener zum Thema geistiges Eigentum (audio):

Sven Regener: …wir machen keine Verträge… wir gehen auch keine Geschäftsbeziehungen mit Plattenfirmen ein, weil wir DOOF sind oder aus Chi-chang-doodle oder so oder weil wir was zu verschenken haben, sondern weil wir sonst unsere Musik nicht machen können. Und mein Problem, was ich dabei habe, ist, man wird uncool wenn man sagt hier Urheberrecht und so. Aber es wird so getan, als wenn wir Kunst machen würden als exzentrisches Hobby. Und das Rumgetrampel darauf, dass wir irgendwie uncool seien, wenn wir darauf beharren, dass wir diese Sache geschaffen haben, ist im Grunde genommen nichts anderes als dass man uns ins Gesicht pinkelt. Und sagt: euer Kram ist eigentlich nichts wert, wir wollen das umsonst haben. Wir wollen damit machen können, was wir wollen. Und wir scheißen darauf, was Du willst oder nicht. Eine Gesellschaft, die so mit ihren Künstlern umgeht, ist nichts wert. Das einzig Wahre am Rock’n Roll ist, dass wir jede Mark, die wir bekommen, selber verdienen. Die bekommen wir von Leuten, die sagen: ja, das ist mir das wert. Ich gebe 99 cent aus für dieses Lied. Das ist die Idee dabei. Das macht den Rock’n Roll groß. Alles andere ist Subventionstheater, ja? Alles andere ist Straßenmusik. Aber ich möchte kein Straßenmusiker sein. Und es ist halt eine Frage des Respekts und des Anstands – muss ich mal ganz ehrlich sagen. So wie es ’ne Frage auch des Respekts und des Anstands ist, nichts im Supermarkt zu klauen, selbst dann, wenn man wüsste, dass man nicht erwischt würde. Solange das funktioniert, ist das gut, wenn das nicht funktioniert, müssen wir uns natürlich andere Wege überlegen, wie wir unsere Platten produzieren, oder eben auch nicht. Denn zu glauben, man könne auf Plattenfirmen verzichten und dann würde man sozusagen trotzdem noch dieselbe Art von Musiklandschaft vorfinden, wie wir sie eigentlich jetzt haben – oder sagen wir mal vor zehn Jahren hatten – das ist ein großer Irrtum. (…)
Und was wir zum Beispiel im Augenblick haben, diese Sache mit youtube, ja, da muss man mal ganz klar irgendwie die Fronten klarmachen, youtube gehört Google. Das ist ein milliardenschwerer Konzern, die aber nicht bereit sind, pro Klick zu bezahlen. Nun hat aber weder youtube noch Google uns irgendwas zu bieten, AUSSER was andere Leute geschaffen haben und da reingestellt wird. Und da sind wir gerade an dem Punkt, wo die Musiker sagen und die GEMA sagt – und die GEMA sind wir letztendlich, das sind die Komponisten und Textdichter – und wir sagen NEIN. Für dieses Geld kriegt ihr unseren Kram nicht. Und wir sehen nicht ein, dass Milliardengeschäfte gemacht werden, auch mit Werbung in diesem Bereich, ja, und wir kriegen davon nichts ab. Wir sind sozusagen die Penner in der letzten Reihe. Das ist ’ne Unverschämtheit. Und da sollte sich jeder, auch junge Menschen, mal überlegen, ob er sich wirklich zum Lobbyisten von so’nem milliardenschweren Konzern wie Google machen möchte. Und das sind große Lobbyverbände, diese Internetfirmen, ja? Und viel stärkere, als zum Beispiel die Plattenindustrie. Und bringen jetzt als Hilfstruppen die ganzen Deppen da ins Spiel, die sagen:  „Warum kann ich denn das Video nicht auf youtube gucken?“ Ja, dann guck’s halt woanders! Ja? Unsere Videos kann mal alle bei element-of-crime.de gucken, da muss man nicht zu youtube gehen. Tut mir leid. Gibt’s halt nicht bei youtube. Bis die nicht bereit sind, dafür auch was zu bezahlen. Denn ein Geschäftsmodell, was darauf beruht, dass diejenigen, die den Inhalt liefern, nichts bekommen, das ist kein Geschäftsmodell, das ist scheiße, ja, und ansonsten können sich ja dann alle ihre Lieder von Kim Schmitz vorsingen lassen.

Erich Renz: Das ist ja eine ganz schön dezidierte Meinung, Herr Regener.

Regener: (lacht) Leider ist das nicht schön. Und das tut mir auch leid, dass ich jetzt so schwallartig hier runterkomme, aber mir steht’s wirklich bis hier, ich kann das alles nicht mehr hören. Ich kann vor allem die ganzen asozialen Leute nicht mehr hören, die immer sagen, ja, wieso, diese Künstler, die sollen … das sind ja sowieso alles N*tten wenn sie’s für Geld machen, ja, die Leute haben für alles Geld aber wir sollen es irgendwie umsonst machen. Was soll das? Auch der Begriff „Piratenpartei“ ist geistiges Eigentum und wenn ich Morgen hier ’ne Piratenpartei gründe, steht ’ne halbe Stunde später der Anwalt der Piratenpartei auf der Matte. So sieht’s nämlich aus. (…)

Ich persönlich schwanke. Kann mich nicht entscheiden. Wie immer im Leben ist es eine Gratwanderung. Und man sollte vermeiden, zu irgendeinem Extrem zu tendieren. Geistiges Eigentum in allen Ehren, aber auch hier wird Raubbau betrieben. In Florida verklagten Anwälte einen Kindergarten, weil deren Betreiber Mickey und Donald auf dessen Wand gemalt hatten…

*pfff*

Und Plattenfirmen sind – oder waren – auch nicht immer unbedingt die Unschuldslämmer. Von wegen Knebelverträge und so… Nur jetzt sind sie am A**.  Meines Erachtens aber nicht (nur), weil es das Internet gibt, sondern weil vielerorts nur noch Schrott produziert wird. Massenware ohne Seele. Von der Klangqualität mal ganz zu schweigen! (Stichwort: „loudness war“)

Im Radio laufen quasi von morgens bis abends nur ein Dutzend Songs. Rauf. Und runter. Da kriegt man höchstens einen zuviel – aber nicht die Lust, sich den Kram dann auch noch zu kaufen. Es gibt sooo viele vielversprechende Künstler, aber seit Jahren macht sich kaum eine Plattenfirma mehr die Mühe, Künstler aufzubauen. Künstler, die diesen Namen auch verdient haben. Ich rede nicht von den ganzen künstlich kreierten Eintagsfliegen, die von allen Seiten ausgelutscht werden, und dann als leere Hülle liegen gelassen werden. Teenie-Hype-Bullshit wie DSDS-Kandidaten oder sonstwie fabrizierte „Bands“ mit Namen wie Monrose oder ähnlichen Quark. Bro’Sis? Ääähm… nein, danke!

Ja, Musik hat einen Wert. Ich für meinen Teil denke so wie Nietzsche: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. Aber das Internet trägt nicht allein die Schuld daran, dass es der Musikindustrie so schlecht geht. Vielleicht war der Untergang vorprogrammiert. Und all das Untergangsgeschwafel, dass nur das Internet als Bösewicht ausmacht, dient m.E. einzig und allein der Rechtfertigung von ACTA. Oder ähnlicher Verkrüppelung des Internets und letztlich der Demokratie.

Weitere lesenswerte Links zu diesem Thema:

Interview mit Girl Talk

Good Copy Bad Copy

Wir sind Helden bei der Berliner Zeitung

Judith Holofernes fragt die Jugendredaktion: „Liebe Jugendredaktion: Die Musik­industrie geht den Bach runter, und viele sagen, dass Musik für die Jugend keinen Wert mehr habe. Und klar, wenn man sieht, wie viele Teenager das mickrige Gepupse aus ihren Handys für Musik halten, dann kann man das fast glauben. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass Musik euch weniger bedeutet als mir früher. Musik zu lieben, liegt in unserer Natur. Was denkt Ihr, verliert die Musik an Wert, weil sie überall umsonst verfügbar ist?“

Kreativnacht St. Pauli

Ich war gestern mal ein wenig unterwegs und habe zusammen mit dem besten Ex-Freund der Welt die Kreativnacht St. Pauli unsicher gemacht. Es gab viel zu sehen und zu hören; allerdings muss ich gestehen, dass ich ein wenig fotografierfaul war… Trotzdem zeige ich die mickrige Ausbeute mal. Kann ja nicht schaden.


http://www.hotzenplott.de/



http://moebelheim.de/

Hier gibt’s übrigens noch ein, zwei Bilder vom letzten Jahr.
Da es natürlich zwischendurch anfing, zu regnen, wurde die Kreativnacht mit einer langen Kickerpartie im Bad Taste beendet. Ein sehr gelungener Abschluss für einen sehr netten Streifzug.

Kunst vom Dach

Dieses Wochenende findet „auf“ dem wunderhübschen Bunker in der Feldstraße ein Open Air Kunst-und-Design-Markt statt. Mit vielen Kreativen, die ihre selbstgemachten Sachen präsentieren. Von Süßigkeiten, über Seife zu Streetart-Siebdruck-Gedöns. Von und mit: Elbrausch Art Kollektiv.

03. & 04. September 2011
von 12 bis 20 Uhr
auf dem Dachgarten des Übel und Gefährlich
in der Feldstraße 66

Viel Spaß!

555 Kubik – Facade Projection Kunsthalle

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde ich Augenzeugin dieser Video-Projektion auf der neuen Kunsthalle – und da ich zufällig nach einem Theaterbesuch dort vorbeistolperte, ärgerte ich mich ein wenig, keine Kamera dabei zu haben. Tja, aber „zum Glück“ leben wir ja in einer komplett verdigitalisierten Welt und so fand ich vor Kurzem dieses Video bei vimeo. Ich bin nach wie vor begeistert von dieser Vorstellung; wenngleich ich die Kameraführung weniger bewegt besser gefunden hätte. Naja, am besten selber schauen und urteilen! 🙂
Also, viel Spaß mit dem Freitags-Füller dieser Woche und ein schönes Wochenende