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Ca-poooo-ccino

Eigentlich weiß ich ja schon, dass ich mich mit diesem Artikel bei einigen Mitmenschen unbeliebt machen werde. Dennoch – oder gerade deshalb *har* – möchte ich mich gerne auslassen.

Und zwar über das unbändige Bedürfnis frischgebackener Mamas gemütliche Cafés zu belagern. Mit Kind, Kegel, Karre – und vielleicht noch einem Labrador-Mischling. Letztens hatte ich die zweifelhafte Ehre, einer Mutter beim Wechseln der vollen Windeln zugucken zu dürfen. Während mir mein Frühstück im Hals stecken blieb. Hab ich das Memo nicht gelesen? Oder sonst irgendetwas verpasst? Hat das Windelwechseln jetzt das Rauchen abgelöst? Falls ich da ein Wörtchen mitzureden habe, würde ich gern ein Veto einlegen. Bitte. Könnten wir vielleicht eine windelfreie Zone einrichten? Zumindest eine 2m Mindest-Distanz zu meinem Nutella-Brötchen? Wäre das machbar?

Wahrscheinlich nicht…

Ich meine, ich habe mich wohl oder übel daran gewöhnt, dass mein Trommelfell sich auf das Geschrei fragwürdig erzogener Pupsgesichter einstellen muss, wenn ich entspannt irgendwo einkehren und meinen Kaffee genießen möchte. Auch triefnasse Karren, die den Weg versperren, habe ich zu umschiffen gelernt.
Aber wie selbstverständlich wird Spielzeug mitgebracht, Decken ausgebreitet – und werden Windeln gewechselt. Während ich denke: haben die kein ZUHAUSE? Oder einfach nur keinen Kaffee IN ihrem Zuhause? Was ist mit Manieren? Muss man die an der Tür abgeben, auf dem Weg zum Elternsein?

So viele Fragen. In der Zwischenzeit bin ich aufgestanden und bezahle. Die Dame, die mein Geld entgegennimmt, erzählt mir von letzter Woche – als eine Mama ihrem Spross auf dem Tisch die Windel wechselte… Hm. Dann war meine Nachbar-Mama ja noch gnädig, weil sie nur den Sessel benutzte.
Trotzdem wünsche ich mir die Raucher zurück. Oder alternativ die Zeit, als man sich beim Frühstücks- oder Feierabend-Kaffee nicht wie im Wartezimmer eines Kinderarztes vorkam...

Suchwörter allerlei

Hier zum ersten Mal ein kleiner Auszug aus meinen Suchwörtern:

what means das leben ist kein bonihof – must we wulff mal fragen

yuppies gärtnern – auch das noch

eiswasser taufe kinder – ich weiß schon, warum ich Heide bin…

wo hat sich ein meer geschlossen? – in sowas war ich schon immer schlecht

die alte vom netzer – und ich dachte, der wär schwul single

bilder menschen kugelrund – okay, wer hat die weihnachtsfotos veröffentlicht?

fertig zuckerguss – für diejenigen, denen es zu mühselig ist, wasser und puderzucker zu vermengen

lebkuchenhaus defekt – am besten mit fertig zuckerguss reparieren

schwimmlaternen auf der alster – ich war’s nicht! *hüstel*

hochsommer hamburg – kann man mit dem yeti vergleichen

planten un blömen – knapp vorbei ist auch daneben ;-)


Einen schönen Start in die Woche!

Internetzensur in Planung

Leider nur auf Englisch, werd mal sehen, ob ich was auf Deutsch finde.

Mode ist ja so eine Sache für sich. Meiner Meinung nach eine riesengroße, gut inszenierte Illusion. Andererseits: was weiß ich schon. Mein Lieblingsoutfit (Jeans & Shirt) spricht wahrscheinlich Bände darüber, wie denkbar ungeeignet ich bin, über Mode zu philosophieren. Ich möchte euch dennoch nicht vorenthalten, was ich zum Thema Urlaub und Mode in den Printmedien fand:

„Viele Männer, die in den Urlaub fahren, lassen ihren guten Geschmack zu Hause und ziehen sich praktisch an.“ Oh. Mein. Gott. Im Urlaub mit praktischen Klamotten rumlaufen?!? Geht *gar* nicht. Außerdem sieht doch jeder den meilenweiten Unterschied zwischen dem Vorher- und dem Nachher-Bild.

„Armee-Hosen trägt man wo? Genau: in der Armee. Nicht im Urlaub.“ Haha, grad als ich dachte, noch blöder kann’s ja kaum noch werden. Und während ich mir ein kleines Freudentränchen aus den Augen wische, blätterte ich um. Zum Glück hatte ich meinen Kaffee schon runtergeschluckt. Sonst hätte mein Sitznachbar eine Latte-Dusche bekommen. Auf sein hoffentlich nicht praktisches Outfit…

In diesem Sinne: ein gut angezogenes Wochenende uns allen :-)

Was tun? Also, ich war heut schon draußen – und ich kann es nicht unbedingt weiterempfehlen… Etwas, das sich allerdings lohnen könnte, wäre der Besuch in einem dieser Kinos. Dort gibt es seit Donnerstag den Film ‘Ziemlich Beste Freunde’ (Intouchables), der in seiner Heimat Frankreich überaus erfolgreich war. Tatsächlich ist er sogar dabei, Louis de Funès zuschauerzahlentechnisch zu überrunden. Moi, je vais le regarder! :-)

Zeise Kino:
Sa., 7.1. – 15:00 ❘ 17:30 ❘ 20:00 ❘ 22:30
So., 8.1. – 12:30 ❘ 15:00 ❘ 17:30 ❘ 20:00

Abaton:
Sa., 7.1. – 14:50 ❘ 17:15 ❘ 19:45 ❘ 22:15
So., 8.1. – 10:45 ❘ 15:00 ❘ 17:45 ❘ 20:15 ❘ 22:30

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

Konfuzius

Und ist es eigentlich schon zu spät für sowas? Na, egal: hier ist 2011 for you ,o)

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Hope by David Paul Newell

Happy New Year

Schon wieder; weil ich dieses Video liebe. Ein gutes 2012 uns allen! :-)

sprachlos

Alle Jahre wieder…

… sieht di-hiie Küüü-che auuus… ;-)

Nachdem 2010 noch das ein oder andere Lebkuchenhaus ↑ sowie diverse andere Leckereien in Eigenregie entstanden, wurde dieses Jahr nur noch ein gemäßigter Standard gehalten. Das Backen und Kochen an sich ist ja immer noch ganz nett, nur das Putzen hinterher ist irgendwie anstrengend!

Nun, ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle gut hinter euch gebracht. Ich für meinen Teil muss jetzt erstmal bis ins nächste Jahr Verdauungsschlaf halten… ;o)

xoxoxo

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’tis the season…

Heute Morgen flogen draußen dicke Schneeflocken umher und die Wohnung riecht nach frisch gebackenen Keksen. Es weihnachtet. Mein Mitgefühl gilt allen Geschenkesuchenden da draußen… wer Tipps braucht, meldet sich bei mir ;-)

Eine gute Freundin hat mich auf die Volksinitiative Transparenz schafft Vertrauen aufmerksam gemacht. Ich möchte diese Info gerne hier teilen, da auch ich denke, dass Transparenz der Demokratie nur zugute kommen kann. Hier also ein Auszug:

Hamburg hat, wie zehn andere Bundesländer und die Bundesrepublik selbst, ein Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Diese Gesetze basieren auf dem Prinzip: Bürgerinnen und Bürger müssen einen Antrag stellen und eine Gebühr bezahlen. Das ist mühselig, teuer und nicht immer erfolgreich. Dieses Prinzip wollen wir mit einem zentralen Informationsregister umkehren. Dafür brauchen wir ein Transparenzgesetz. Ziel ist es, uns Bürgerinnen und Bürgern Informationen einfach zugänglich zu machen.

Wir wollen:

Korruption erschweren
Steuerverschwendung vorbeugen
Misstrauen abbauen
Vertrauen in Politik und Verwaltung stärken
Verwaltungsabläufe vereinfachen
Mitbestimmung erleichtern

Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir, dass Verträge, Gutachten, Statistiken und Verwaltungsvorschriften der öffentlichen Hand aufgeführt und im Internet verfügbar gemacht werden.

Wir haben ein Recht zu erfahren, was mit unseren Steuergeldern passiert.

Demokratie braucht Transparenz und Vertrauen.

- – -

Volksinitiative Transparenz schafft Vertrauen

Wer unterschreiben möchte, macht dies online über die Homepage oder geht heute, Dienstag, ab 18 Uhr zum Altonaer Rathaus. Morgen kann man ab 19:30 vor der Fabrik unterzeichnen.

Ich persönlich denke, dass spätestens die Elbphilharmonie gezeigt haben sollte, dass dieses Gesetz notwendig ist. Und ich würde mich über viele Unterschriften freuen :-)

Hamburg


Obwohl die Besucherzahl in meiner Abwesenheit kontinuierlich gestiegen ist (hä?), beehre ich meinen Blog doch mal wieder mit einem Beitrag. Die Fotos sind heute entstanden.

Allen einen schönen Restsonntag! .o)

Was getan wurde, ist fertig

Von Juli bis Oktober übernimmt der Monsun das Regiment in Thailand. In dieser Zeit stellen die Mönche ihre Reisen ein, legen alle Projekte und Werkstücke zur Seite und widmen sich ausschließlich dem Studium und der Meditation. Diese Periode wird „Vassa“ genannt, das „Regen-Retreat“.

Vor einigen Jahren errichtete ein berühmter Abt in Thailand eine neue Halle in seinem Waldkloster. Zum Zeitpunkt des Regen-Retreats ließ er alle Arbeiten einstellen und schickte die Bauarbeiter nach Hause. Im Kloster war jetzt die Zeit der Stille angebrochen.

Als ein Besucher ein paar Tage später das halbfertige Gebäude sah, fragte er den Abt, wann die Halle denn fertig sein würde.
Ohne zu zögern, antwortete der Abt: „Die Halle ist fertig.“
„Was meinst du damit: ‘Die Halle ist fertig’?“, fragte der Besucher verblüfft. „Sie hat kein Dach, keine Fenster oder Türen. Überall liegen Holzstücke und Zementsäcke herum. Soll denn das alles so bleiben? Bist du verrückt? Was soll das heißen: ‘Die Halle ist fertig’?“

Der alte Abt lächelte und erwiderte gelassen: „Was getan wurde, ist fertig.“ Und damit schritt er davon, um zu meditieren.

Dies ist die einzige Möglichkeit, sich ein Retreat oder eine Pause zu gönnen. Sonst wird unsere Arbeit nie fertig.

Diese Geschichte ist von Ajahn Brahm und ich widme sie allen „Energiebilanz-Geplagten“ ♡ (zu denen ich mich bisweilen auch zähle… :-)

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