Otto’s Burger

Endlich ein leckerer Bio-Burger diesseits der Alster!
Wir waren kurz nach der Eröffnung hier und entschieden uns für den Cheeseburger und den BBQ-Burger – also Burger mit Bacon und Barbeque-Sauce. Dazu Pommes. Mit Mayo.

Was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt. Schließlich war ich schon während der Umbauarbeiten sooooo neugierig, was da wohl hinkommt…
wer also mal in der Nähe des Hauptbahnhofs Hunger bekommen sollte, dem sei Otto’s Burger wärmstens empfohlen. Auf der Terrasse kann man es sich immerhin bis 22.30 Uhr bequem machen. Juhu!

Otto’s Burger
Lange Reihe 1-5
20099 Hamburg

Mo – So: 11.30 bis 22.30 Uhr

Otto’s Burger

Otto's Burger

Weihnachtsmarkt in Hamburg – mal anders

Zwar sind die üblichen Verdächtigen unter den Weihnachtsmärkten immer schön anzuschauen, allerdings passt hier auch der Spruch ‚alle Jahre wieder‘. Denn im Grunde gibt es immer die gleichen Artikel: eine Menge Essen, Trinken (Glühwein), Mützen und Pelzpantoffeln.

Wer mal abseits dieser Pfade wandeln möchte, findet unter Umständen diese Märkte ganz interessant:

Holy.Shit.Shopping. – Kunst- und Designmarkt

04. und 05. Dezember 2010
Großmarkt, Banksstraße 28
(Ecke Lippeltstraße)
Sa: 12:00 – 22:00 / So: 10:00 – 18:00
Eintritt: 3 EUR

Auf 2000 qm in Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart gibt es eine wilde Mischung an Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Graphik, Comics und Literatur und vieles vieles mehr.

Öko-Weihnachtsmarkt im Museum der Arbeit

Dieses Wochenende – 03. bis 05. Dezember 2010
Freitag 16.00 bis 20.00 Uhr, Sonnabend/Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt: Fr. 2,- Euro, Sa. u. So. 4,- Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei


Adventsmesse 2010 – Koppel 66

Verkaufsaustellung für Kunst- und Handwerk an den Adventswochenenden
26. November bis 19. Dezember
freitags bis sonntags, 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Schöne, handgearbeitete Unikate, künstlerisch ausgefallene Objekte und zeitgemäßes Design inspirieren zum Schenken und genauerem Hinschauen. Und das in angenehm entspannter Shopping-Atmosphäre

Adventsmesse

Alle weiteren Infos zu Hamburger Weihnachtsmärkten auf hamburg.de

Das Münzviertel im Visier der Investoren

Ich habe vor kurzem im lachenden Drachen, der Stadtteilzeitung von St. Georg, einen Artikel gelesen, der mir sehr gut gefallen hat und den ich hier gern vorstellen möchte:

Wohnimmobilienfonds und Gemeinwesen (von Günter Westphal)

Ein Gemeinwesen wie das Münzviertel besteht – wie andere Sozialräume auch – aus mehreren Akteuren. Ihre jeweiligen Interessenlagen sind zwar unterschiedlich, doch in einem intakten Gemeinwesen gibt es weder ein Unten noch ein Oben. Was die Akteure lediglich unterscheidet, ist ihr jeweiliges spezielles Expertentum: Die Hausbesitzer sind Experten im Hausbesitzen, die Bewohner eines Hauses sind Experten im Bewohnen der Häusern, die Politiker sind Experten im Politikmachen, die Polizisten sind Experten im Polizeimachen usw. usw.. Und alle ziehen auf gleicher Augenhöhe miteinander am gemeinsamen Strang. Gemeinsame Schnittmenge aller ist ein sozialverträgliches Gemeinwesen mit Rechten und Pflichten für Jedermann.

In einem nichtintakten Gemeinwesen gibt es ein Unten und ein Oben. Oben die Hausbesitzer und unten die Bewohner der Häuser. Die Hausbesitzer verweigern sich dem Gemeinwesen, bleiben anonym, verschanzen sich hinter Aktien und Kapitaleinlagen. Was hier einzig zählt sind höchstmöglichste Mietrenditen. Die Bewohner der Häuser und deren nachbarschaftliche Vernetzungen werden kaltherzig degradiert zur bloßen ökonomischen Größe.

2007 erfolgte der erste Zugriff.  Zum 31. Januar 2007 nahm der Wohnimmobilienfonds „Ejendomsselskabet Nordtyskland“ in der Vermarktung des dänischen Bankenkonsortium „Core Property Management“ die Liegenschaft Spaldingstraße 41- 47 in seinen Besitz. Ein Jahr später erfolgte der zweite. Anfang August 2008 kaufte der Immobilienfonds die Liegenschaft Spaldingstraße 49 / Ecke Repsoldstraße 52. Und 2009 schlug das Bankenkonsortium zum dritten Mal zu, diesmal unter der Fondszeichnung „Core German Residential II“. Es kaufte die Gebäudeliegenschaft Högerdamm 27 / Ecke Woltmanstraße 22-24.

Als oberstes Geschäftsziel verspricht das Bankenkonsortium: „ …. rentable Überschüsse für unsere Investoren. Unser Fokus liegt bei der positiven Weiterentwicklung unserer Mieteinnahmen. Das erreichen wir durch die positive Wertentwicklung unserer Wohnungen und Häuser, hierunter besonders durch Modernisierungen im Zusammenhang mit dem Mieterwechsel. Gleichzeitig optimieren wir effizient die Betriebskosten der Liegenschaften. ….“ http://www.coreproperty.dk

„Modernisierungen im Zusammenhang mit dem Mieterwechsel“ ist die Chiffre für: Vertreibung der alten Mieter durch neue zahlungskräftigere Mieter. Mit anderen Worten: das dänische Bankenkonsortium „Core Property Management“ betreibt schamlos und eigennützig die Gentrifizierung des Münzviertel und steht damit leider nicht allein. Ende März 2010 war auf der Internetseite der A.B.I – A. Böger Immobilien: http://www.abi-boeger.com zu lesen:

„ VERKAUFE HH-MITTE – MÜNZVIERTEL – REPSOLDSTRASSE 50 – NEUES DG!“ und fährt fort:

„Es ist wieder chic, in HH-Mitte / Münzviertel, zu wohnen….. Ein absolutes In-Viertel. Die multikulturelle, bunte Einwohnerstruktur der letzten Jahrzehnte wird entsprechend durch eine zahlungskräftigere Klientel verändert.“

Menschenverachtung pur. Die Reichen rein, die Armen raus. Heute die Global Zocker, morgen die SAGA und über die städtische Sprinkenhof AG schwappt dichter schwarzer Nebel. Wann wird das Dänische „Core Property Management“ in den Quartiersbeirat Münzviertel geladen, um dort ihre dem Gemeinwesen Münzviertel gegenüber widersprechende Geschäftsphilosophie darzulegen.

www.muenzviertel.de

besten Dank an Günter Westphal (Artikel/Fotos)