Alle Jahre wieder…

… sieht di-hiie Küüü-che auuus… 😉

Nachdem 2010 noch das ein oder andere Lebkuchenhaus ↑ sowie diverse andere Leckereien in Eigenregie entstanden, wurde dieses Jahr nur noch ein gemäßigter Standard gehalten. Das Backen und Kochen an sich ist ja immer noch ganz nett, nur das Putzen hinterher ist irgendwie anstrengend!

Nun, ich hoffe, ihr habt Weihnachten alle gut hinter euch gebracht. Ich für meinen Teil muss jetzt erstmal bis ins nächste Jahr Verdauungsschlaf halten… ;o)

xoxoxo

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Lebkuchenhaus Teil 3 – Finale :-)

Für den letzten Part braucht man so viel Süßkram, wie man zum Dekorieren verwenden möchte. Je mehr und bunter, desto besser!Damit das Dach gut hält und die Deko darauf ebenso, sollte das Eiweiß-Zucker-Gemisch eine gute Konsistenz haben. Lieber etwas zu zäh, als zu flüssig. Zur Not kann man immer mit ein paar Tropfen Wasser etwas Geschmeidigkeit zurück bringen, falls es mal zu fest geworden ist.Das Eiweiß in einen Spriztbeutel füllen und die Rahmenteile des Hauses entlang der oberen Kanten mit einer guten Portion Zuckerguss versehen. Anschließend die beiden Dachteile auflegen. Vorsichtig andrücken. Gleich im Anschluß die Naht (Dachfirst) mit einer weiteren Portion Zuckerguss schließen. Und wenn man will mit Süßigkeiten verzieren.Zum Abstützen der Teile kann man bei Bedarf Konservendosen o.ä. verwenden. Das Dach sollte dann etwa eine halbe Stunde antrocknen. Ich habe spontan noch einen Kamin aus Kemm’schen Kuchen und Erdnüssen dazu gebastelt 🙂Der Tannenbaum ist optional – man kann der Phantasie freien Lauf lassen. Hier wurde er mit Cupcake-Deko verziert. Der Hausbewohner ist übrigens aus Mürbeteig.Zu guter Letzt wird das Dach dekoriert, nachdem es ausreichend festgetrocknet ist. Mit Zuckerguss kann man kleine Eiszapfen formen, indem man einen Tupfen setzt, und die Tülle nach unten zieht.
Das restliche Dach nun noch mit Zuckerguss versehen: Spritzbeutel mit großer Öffnung zum Auftragen, dann z.B. mit einem Löffel verstreichen. Nun relativ zügig verschiedene Bonbons, Kekse, Perlen oder Schokoteile als Deko aufsetzen. Nicht zu lange damit warten! Sonst wird der Zuckerguss hart.
(Deshalb gibt’s von dem Teil auch keene Fotos…)

Tja, und wenn alles fertig ist, sieht es ungefähr so aus ↓

Ich hoffe, es hat allen gefallen. Ich bin fix und feddich und muss mich erstmal von einer akuten Zucker-Überdosis erholen ;o)
Ein schönes Winter-Wochenende allen da draußen!

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Lebkuchenhaus Teil 2

Schade, dass es kein Geruchs-Internet gibt. Das Lebkuchenhaus riecht wunderbar, mjam!

Bevor es aber soweit ist, braucht man – neben etwas Geduld – Schablonen für das Haus. (Diese kann ich bei Bedarf als pdf zur Verfügung stellen). Außerdem: Spritzbeutel, Tülle. 3 Eiweiß und 500 g Puderzucker. Praktisch wären auch mehrere Backbleche!

Der ausgeruhte Lebkuchenteig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder auf Backpapier circa 6 mm dick ausgerollt. Benötigt werden insgesamt sieben Teile (1x Untergrund, 2x Seiten, 2x Dächer, Vorder- und Hinterseite). Wenn alles ausgeschnibbelt ist, auf ein Backblech legen. Nicht vergessen, bei der Vorderseite Fenster und die Tür auszuschneiden.

Alle Teile nacheinander bei 190 Grad (Umluft: 180 Grad) 15 Minuten backen.
Für die Fenster: 80 g Zucker und ein paar Tropfen blaue Speisefarbe in einem kleinen Topf schmelzen lassen und den heißen Zucker in die Fenster der Vorderseite gießen, solange sie noch auf dem Backblech liegt.
Nun, für den ‚Mörtel‘ die 3 Eiweiß steif schlagen und nach und nach circa 500 g Puderzucker mit dem Handrührgerät unterrühren. Den fertigen Zuckerguss in einen Spritzbeutel füllen.
Ich habe die Vorderseite im Liegen dekoriert, weil ich mir das so einfacher vorstelle.
Anschließend den Rahmen des Hauses auf der Bodenplatte mit Zuckerguss zusammensetzen und ausreichend trocknen lassen (eine halbe Stunde bis Stunde).

Teil 3 gibt’s gleich Morgen, ich versprech’s… Bis dahin gibt es hier auch ein nettes kleines Tutorial zum Thema Lebkuchenhaus. Ich mach‘ jetzt Feierabend.

Einen schönen Abend allen Eingeschneiten dort draußen :o)

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Lebkuchenhaus selber machen – Rezept und Teil 1

So ein Lebkuchenhaus ist nix was man mal so nebenbei macht. Drei Tage muss man schon ungefähr dafür veranschlagen. Alleine schon deshalb, weil der fertig gestellte Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen sollte.

Was man für den Lebkuchenteig braucht:

        90 ml Wasser
        90 g Zuckerrübensirup
        90 g Honig
        200 g braunen Zucker
        30 g Lebkuchengewürz
        280 g Butter
        1 TL Natron
        1 Prise Salz
        750 g Mehl

Zuerst das Wasser, den Zuckerrübensirup, Honig und braunen Zucker aufkochen.Dann die Butter (in Würfeln) und das Lebkuchengewürz mit einem Schneebesen unter die heiße Zuckermasse rühren.Anschließend Natron und Salz unterrühren. Hierbei ‚kocht‘ das Gemisch hoch.Nun die Masse auf Raumtemperatur abkühlen lassen und ggf. in eine Rührschüssel umfüllen. Beim Abkühlen fällt die Masse wieder in sich zusammen.Nun wird nach und nach Mehl unter das Zucker-Butter-Gemisch geknetet
bis alles gut vermengt ist.

Zum Schluss wird der Teig mit Klarsichtfolie abgedecktund circa 8 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank gestellt.

So viel zu Teil 1!

Hier aber noch eine kleine Sneak-Preview auf den zweiten Teil 😉
Einen schönen restlichen dritten Advent!

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