St. Pauli pinkelt… zurück!

Hamburgs Partyviertel St. Pauli pinkelt ab sofort zurück: Die Interessengemeischaft St. Pauli e.V. hat eine Aktion gestartet, bei der im ganzen Viertel oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet wurden. Dieser ist so wasserabweisend, dass er Urin zurückspritzt. So sollen Wildpinkler gestoppt werden.

Ich muss ja sagen: es ist wirklich eine Unart, dass soviel in der Gegend rumgepinkelt wird. Somit kann ich den Frust der Anwohner verstehen. Wenn man allerdings mit Kindern in diese Gegend (speziell um die Reeperbahn) zieht, fehlt mir fast ein wenig das Verständnis.
Damals, als die Schanze nach und nach immer mehr von Eppendörflern und Yuppies bevölkert wurde, musste ich mich auch totlachen, wenn sich eben jene dann über lautes Party-Volk beschwerten. Man will ja immer am liebsten nur die Rosinen aus dem Kuchen. Hippes Viertel, mittendrin und dabei sein, aber bitte ganz ruhig. Und kinderfreundlich.
Hmmm. Gehen halt manchmal einfach nicht, bestimmte Kombinationen.

Davon aber mal ganz abgesehen: Männers – lasst doch bitte das wilde in-der-Gegend-herumgepinkle… Zum einen, weil’s einfach ätzend ist, zum anderen, weil jetzt zurück-gepinkelt wird!😀

Wie cool!

8 Gedanken zu “St. Pauli pinkelt… zurück!

  1. Christoph schreibt:

    Coole Idee! Zum Glück ist das Problem mit dem Wildpinkeln bei mir in der doch eher ländlichen Gegend kein Problem — und wenn doch, dann höchstens zur Kirchweihzeit. 😀

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  2. Alex schreibt:

    Zunächst muss ich sagen, dass ich das als eine sehr gute und auch lustige Aktion wahrnehme =). Lustig in dem Sinne nur, weil ich mir grad Menschen anschauen konnte, die sich selbst vollpinkeln. Ich finde es richtig dagegen anzugehen aber auf der anderen Seite ist der Kiez nun auch nicht dafür bekannt, dass es so viele öffentliche Klos gibt, um dem entgegen zu wirken. Getränke gibt es an jeder ecke – die müssen bekanntlich halt irgendwann mal wieder raus. Und zu dem Thema Kinder: Meiner Meinung nach ist direkt die Reeperbahn nicht wirklich der Ort, an dem Kinder in ruhe auf dem Spielplatz spielen können. Bzw. ist es die Gegend, an dem man es weniger erwarten würde, als überall sonst.

    Mein Fazit: Lieber ein Klo suchen als mich selbst anzupinkeln, denn im Winter ist das sicher auch kein Vergnügen =)

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    • michaela schreibt:

      Nun, Du hast vollkommen Recht: was oben reingeht, muss unten wieder raus😀
      Als Frau kann ich dazu aber nur sagen, dass man das schon auch auf Klo schaffen kann. Es gibt unzähligen Bierausschank, und wo dieses Bier ausgeschenkt wird, gibt’s in der Regel auch WCs. Zumindest, als ich das letzte Mal dort war😉
      Auch die Toiletten der Fast-Food-Ketten wären u.U. besser geeignet, als die Haustür der Kiez-Anwohner.
      Es stimmt allerdings, dass es nicht schaden würde, mehr öffentliche Toiletten zur Verfügung zu stellen. Ich Zyniker behaupte jedoch, dass auch das das Problem des (betrunkenen) Wildpinkelns nicht unbedingt lösen würde… *hicks*

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