Heute.

Elbstrand„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“ Nicolas Chamfort

24 Gedanken zu “Heute.

      • Christian schreibt:

        Viele würden einfach sagen „in uns selbst“, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Ich glaube, es ist eine Mischung aus allem. Jeder Mensch hat Ziele, auch wenn diese meist unbewusster Natur sind, und stößt desöfteren an diese Mauern, die es vermeintlich zu überwinden gilt. Doch da stellt sich die Frage, was man dafür tut bzw. warum man dies tut? Handelt man nach eigener Maxime oder verbiegt man sich dabei, nur um durch den kleinen, vielleicht dem „gesellschaftlichen Konsens“ entsprechenden Spalt zu passen? Das Glück liegt im eigenem Weg, dazu gehört es auch bestimmte Ziele wieder fallen lassen zu können.

        Mein persönliches Glück besteht darin, mir das innere Kind zu bewahren und der Welt um mich herum mit dieser gewissen Neugier und Tolleranz (Ja, Kinder können in dieser Hinsicht auch das genaue Gegenteil verkörpern.) zu begegnen.

        *hach* Ich liebe es zu philosophieren. 😉

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        • michaela schreibt:

          Aah, also AUF der Mauer :mrgreen:

          (Nee. Der Weg ist das Ziel, ich verstehe. Oder war das Ziel doch im Weg? Ich bin ein mieser Philosoph… aber ein starker Fürsprecher der Dualität, insofern sind wir uns schon einig.-)

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      • seeds for fortune schreibt:

        „Das Glück“ sind ja eigentlich auch „nur“ Glücksmomente und die kann ich nur in mir selbst wahrnehmen, da stimme ich Herrn Chamfort zu…
        dauerhaftes Glück liegt im Bereich von Samadhi und Ähnlichem 😉
        Was genau einem weltliche Glücksmomente verschafft, ist natürlich völlig individuell. Jeder ist über verschiedene Dinge glücklich.
        Jetzt ist natürlich noch die Frage, was mit „anderswo“ genau gemeint ist.
        Hier gehen die Meinungen sicher weit auseinander.
        Das „anderswo“ wird für mein Empfinden häufig übersetzt mit „anderen Menschen“ – ich wehre mich vehement gegen diesen modernen Wahn, alles im „Alleingang“ erreichen zu müssen. Schliesslich sind wir Menschen soziale Wesen. Hier gilt es natürlich den schmalen Grat zu finden, dass wir nicht andere Menschen oder Dinge für unser Glück verantwortlich machen sollten.
        Ich glaube übrigens, das Glück versteckt sich nur hinterm Vorhang 🙂

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        • michaela schreibt:

          Natürlich! Der Vorhang! Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Tse ,-)

          Ich finde folgendes Szenario sehr aussagekräftig: legt man einem unter Hypnose stehenden Menschen eine rohe Kartoffel in die Hand und suggeriert ihm, es sei glühend heiße Kohle, bekommt er Brandblasen. Unser Geist ist mächtig. Manchmal leider auch mächtig dämlich.

          Der Grat, den wir wandern, durchzieht unser gesamtes Leben. Womöglich ist er sogar unser Leben.
          Mir gefällt in diesem Zusammenhang immer wieder dieser altgediente Spruch:

          Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
          den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
          und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

          So simpel wie genial.

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  1. TonyR schreibt:

    Nur durch das Individuum wird erfahren, deshalb findet man das Glück nur in sich selbst. Das Ereignis bleibt für sich unbewertet.
    Schönes Foto und schönes Zitat 🙂

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    • michaela schreibt:

      Ah, willkommen in der Philosophen-Runde! Ich gebe zu, auch das stimmt… Tja. Ist halt alles irgendwie… transzendent.
      *wegschleich*

      (p.s.: erzähl‘ bitte keinem, dass das Foto von Dir ist)

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  2. Emily schreibt:

    Sooo, ich komme dann auch mal in die Philosophierrunde hier. Ist so schön kuschelig 😛
    Der Spruch ist wirklich schön und der soll auch Mut machen, um nach vorne zu sehen. Manchmal ist die Sicht nur so trüb, dass man nicht wirklich viel sehen kann. Selbst mit Brille nicht! Die Geschichte habe ich schon versucht! Es soll helfen, wenn man seine Gedanken loslässt. Wie will man sie loslassen, wenn sie einen aber doch beschäftigen? Du siehst, ist in der Tat alles nicht so einfach. Aber bei einer Sache bin ich mir sicher. Eines Tages kommt der Punkt, dann weiß man, was man zu tun hat. Vielleicht liegt das Glück dann plötzlich vor einem sandigen Fuß 🙂

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