New York Farm City -> urban gardening

Ich habe mir aus der Bücherhalle gut ein Dutzend Bücher ausgeliehen und beschäftige mich gerade sehr mit dem Thema „gärtnern“ – hauptsächlich in Hinblick auf urban gardening. (Was übrigens auch der Grund ist, warum ich nicht viel Zeit im Internet verbringe 😉

Anbei ein Film zu jenem Thema als Freitagsfüller. Enjoy!

17 Gedanken zu “New York Farm City -> urban gardening

  1. NixZen schreibt:

    So städtisches Gärtnern ist eine feine Sache. Manchmal ist es so eine trendige Lohas Subkulturform, aber auch die ist ja ein positiver Ansatz.
    In jedem Fall ein Anfang weg von der Fremdversorgung durch Multiunternehmen á la Nestle, EON, RWE hin zur autonomen Eigenversorgung oder genossenschaftlich, freundschaftlich, „oderwieauchimmer“ gemeinsam betriebenen Versorgung ohne Wachstumsgeldgierkalb als Ziel.
    Heute schaut übrigends in Bielefeld die Sonnen durch die Wolken, Hamburg hat wettertechnisch mein Mitgefühl.

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    • michaela schreibt:

      Das Wetter war Schuld, dass ich mir heute eine Schoko-Karamell-Erdnuss-Tarte einverleibt habe *hüstel*

      Trends finde ich – fast schon grundsätzlich – vollkommen ätzend und selbst das Wort löst bei mir schon leichten Brechreiz aus. Mit Nappaledermokassin-tragenden Yuppies möchte ich auch lieber nicht gärtnern. Bei mir ist das eher so ein „back to the roots“ Phänomen. Glaub ich.
      Außerdem liebe ich Essen. Und im Dreck wühlen ;-)))

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  2. Frau Momo schreibt:

    Wir haben das in Berlin gesehen, einfach Einkaufswagen mit Grünpflanzen drin oder irgendwo ein kleines Eckchen bepflanzt. Find ich klasse.
    Wobei bei diesem Wetter ja selbst langsam die Pflanzen absaufen. Vielleicht sollten wir die „liebe“ Verwandschaft in Bielefeld besuchen fahren 🙂 Ach ne, dann lieber schlechtes Wetter hier als Sonne in Ostwestfalen.

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    • michaela schreibt:

      Hey, Nutzpflanzen im Einkaufswagen – wenn das keine gelungene „Abkürzung“ ist, dann weiß ich auch nicht 😉

      Was das Wetter angeht, kann ich nur eines sagen: bäh! Zum Glück hab ich viele ungelesene Bücher und ein paar ungesehene DVDs…
      Wünsche euch, trotz allem grau, ein angenehmes Wochenende!

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  3. NixZen schreibt:

    Bei mir ist es kurios, ich muss mich beruflich mit Trends beschäftigen, welche setzen, schlimmer noch am Laufen halten.
    Aber so weiß ich auch immer was hinter dem Vorhang ist und wie Dinge gehypt werden und kann die Zeit vorhersagen, wie lange sie uns erhalten bleiben.
    Ich versuche einfach nicht zu werten, ob nun Mokassinschleimschuhe oder Eddingchucks. Ich liebe das Leben und die Menschen und die sind beide ohne die Natur nix!
    Beim Essen sind die Gewürze mein Favorit!
    “ Pflanzt mehr Thymian!“

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    • michaela schreibt:

      Ja… ich versuche auch, nicht zu werten.
      Leider fehlt mir bei einigen Arten menschlicher Spezies zugegebenermaßen der dazu nötige Grad an Erleuchtung…
      Fängt an bei überzogen aggressiven Fahrern bzw. Schnarchnasen im Straßenverkehr, geht über Zockerbankenvorstandsmitglieder und verläuft sich irgendwann bei Nappaledermokassintragenden Yuppies. Sorry.

      Thymian hingegen hat meine volle Sympathie.
      (Hat er sich doch heute Mittag so lecker in der Butter auf mein geröstetetes Baguette gelegt… *mjam*)

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  4. clara schreibt:

    Spannendes Thema! Meine Mama legt gerade selber ein Hochbeet an, um da Gemüse pflanzen zu können. Kannst du da ein paar Buchtips geben? Will mir da grade mehr Wissen anlesen aus Zukunftsplanungsgründen und würde mich dann natürlich auch gerne austauschen, falls du Interesse daran hast!

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    • michaela schreibt:

      Gern!
      Mich hat – insbesondere in Hinblick auf Bauanleitungen – Das große Buch der Selbstversorgung überzeugt. Ist quasi druckfrisch, da erst seit Anfang 2011 auf dem deutschen Markt erhältlich. (Dorling Kindersley)
      Ein Klassiker zu diesem Thema ist John Seymour’s Selbstversorgung aus dem Garten. Sozusagen die Bibel zum Thema natürliches Gärtnern; enthält auch Illustrationen dazu, wie z.B. Folientunnel aussehen müssen oder wie am besten Pflanzgräben ausgehoben werden.
      Der Biogarten von Marie-Luise Kreuter ist ein dicker Wälzer, der so gut wie keine Fragen offen läßt in Bezug auf natürlichen Anbau von Gemüse, Obst und Blumen.
      Gut gefallen von Inhalt und Aufmachung haben mir gärtnern – Grundkurs Grüner Daumen (Kosmos), Naschen erlaubt – Frische Ernte vom Balkon (Ulmer) und Mein Biotopfgarten (Thorbecke).

      Weiterhin habe ich gelesen Kompost, Erde, Düngung (blv) / Gartentipps für drinnen und draußen (Kosmos) / Obst und Gemüse vom eigenen Balkon (Augustus).

      Natürlich wiederholt sich alles irgendwann, bei so viel Lektüre. Von daher würde ich es vorerst auf diese drei reduzieren: Das große Buch der Selbstversorgung, Mein Biotopfgarten und Der Biogarten (oder alternativ gärtnern – Grundkurs Grüner Daumen wenn man es weniger textlastig und dafür reicher bebildert bevorzugt). Ein weiteres Buch, welches ich selbst noch nicht bekommen konnte, ist: Square Foot Gardening. Soll auch sehr gut sein.

      Ich hoffe, das hilft erstmal – und Austausch ist immer gern gesehen 😉

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  5. NixZen schreibt:

    Daher scheibe ich ja auch “ ich versuche“, denn erleuchtet bin ich ja auch nicht, oder mir ist es noch nicht aufgefallen, gesagt hat es noch keiner:-)
    Nen Tomatenbrot drauf verputzt!!

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    • michaela schreibt:

      Haha, stell Dir mal vor: erleuchtet – und keiner hat’s gemerkt! Gefällt mir 🙂
      Vielleicht könnte man da sogar ’n Film draus machen: à la „Einer flog aus dem Kuckucksnest“ oder… naja, irgendwie so halt.

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  6. NixZen schreibt:

    Jetzt wo du es sagst, ich fliege auch oft irgendwo drüber. Da gibts so ein Buch “ Als Schmetterling unter Raupen“ oder so in etwa.
    Ein anderes hab ich mal gelesen“Einmal Buddha und zurück“

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  7. Eva schreibt:

    Eine schmackhafte Art, zu entschleunigen. Ich wünsch Dir eine ertragreiche Ernte.

    Ebenso erlebt zurzeit die Imkerei eine Renaissance. Drohte vor kurzem noch die Imkerei wegen Überalterung auszusterben, gibt es in letzter Zeit immer mehr junge Imker(innen). Dieser Trend … äh, dieses „Back to-the-Roots“ macht auch vor den Stadttoren nicht halt. Also falls Dich Dein städtisches Gärtnern nicht auslastet … ich wüsste da noch was … 😉

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    • michaela schreibt:

      Imkern ist super! Und sogar sehr gut in Städten realisierbar, hab ich gehört.

      Zurzeit befinde ich mich gärtnertechnisch noch in der Planungs- und Vorbereitungsphase (Lavendel und Küchenkräuter machen noch keinen Garten). Mal sehen, ob meine Ambitionen in irgendeiner Art und Weise fruchten.
      Was das außerstädtische Gärtnern angeht, kann ich nur wiederholen: Austausch äußerst erwünscht! 🙂

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      • Eva schreibt:

        Küchenkräuter sind das A und O eines Gartens – finde ich! Zu viel mehr reicht auch meine Zeit nicht.
        Und trotzdem sind wir von Frühling bis späten Herbst gut versorgt. Ich sag’s mal abgewandelt biblisch: Ich säe nicht, ich ernte nicht und der nette Nachbar lässt mich doch an seiner Ernte teilhaben. 😉 „Bezahlt“ wird er mit Selbstgebackenem/-gekochtem.

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