Ein Richtfest für die Elbphilharmonie … äh, … disharmonie

Heute wird – juchee – das Richtfest für die Elbphilharmonie gefeiert.
Nachdem Bürgermeister Ole von Beust und Finanzsenator Carsten Frigge (beide CDU), uns nun darüber aufgeklärt haben, dass „wir“ schon seit Jahren über unsere Verhältnisse leben, und ein Loch von 500 Millionen EUR in der Hamburger Haushaltskasse klafft, freuen wir uns doch umso mehr über dieses feierliche Ereignis. Das Ganze hat den über seine Verhältnisse lebenden Steuerzahler ja auch nur schlappe Hunderte Millionen Euro gekostet. Eine genaue Summe der eingeflossenen Steuergelder weiß keiner, da Transparenz für unsere Politiker heutzutage leider ein Fremdwort ist.
Dies weiß insbesondere unser Finanzsenator, Herr Frigge, dessen Haus vor kurzem von der Staatsanwaltschaft durchsucht wurde: Verdacht auf ‚Zweckentfremdung von Fraktionsgeldern‘ bei der CDU. (taz-Artikel)

Schade nur, dass auf Kosten der Elbphilharmonie nun die Galerie der Gegenwart und wahrscheinlich auch das Altonaer Museum schließen müssen. Beide stehen vor dem finanziellen Aus.

Über unsere Verhältnisse gelebt? Auf wen das zutrifft, weiß auch Innensenator Ahlhaus (CDU), der seine Villa für ca. 1 Million EUR Steuergelder „sichern“ lassen musste. Angeblich wusste er von den erforderlichen Umbaumaßnahmen, bevor er die Villa bezog, was natürlich im Nachhinein bestritten wird.
Naja, was erwartet man von unserem zukünftigen Bürgermeister? Genau, nichts anderes.

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