Hausdurchsuchung bei Hamburgs Finanzsenator Carsten Frigge (CDU)

Nachdem Rüstungslobbyist Karlheinz Schreiber am Mittwoch wegen seiner Beteiligung an der CDU-Spendenaffäre zu acht Jahren Haft verurteilt wurde, gibt es erneut eine potenzielle Finanzaffäre in den Reihen der CDU. Das Haus von Hamburgs Finanzsenator Carsten Frigge (CDU) wurde am Dienstag dieser Woche durchsucht.

http://www.sueddeutsche.de/politik/229/510349/text/

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7497122/Hausdurchsuchung-bei-Finanzsenator-Frigge.html

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/80000-euro-ohne-belege/

Währenddessen kommt der Verfassungsschutz in seinem Freitag veröffentlichten Bericht zu der Auffassung, dass der Anstieg der linken Gewalt das größte Problem Hamburgs sei – neben dem internationalen islamistischen Terrorismus natürlich…

In der Tat scheint Hamburg ausser der angeblich ‚linken‘ Gewalt und den Jihadisten kaum Probleme zu haben. Schließlich kann man Mangel an bezahlbaren Wohnungen und vernünftig bezahlten Jobs wohl kaum problematisch nennen. Oder aus verfassungsrechtlicher Sicht die Tatsache, dass Bespitzelungen von Angestellten in fast allen großen Konzernen an der Tagesordnung sind (Lidl, Schlecker, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Air Berlin, Telekom, etc.).
Von korumpierten Politikern ganz zu schweigen, und solchen Politikern, die einerseits nicht genügend Mietwohnungen bauen lassen und zum anderen Gesetze zum Schutz vor Mietwucher bewusst verkrüppeln und damit den Spekulanten in die Hände spielen. Dass in Hamburg Wohnungsnot herrscht, davon profitieren nämlich nur Immobilienfirmen (gern aus München oder anderem Ausland).

Artikel 38 [Verfassungseid]
(1) Die Mitglieder des Senats haben vor Antritt ihres Amtes vor der Bürgerschaft folgenden Eid zu leisten:
Ich schwöre, dass ich Deutschland, dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und der hamburgischen Verfassung die Treue halten, die Gesetze beachten, die mir als Mitglied des Senats obliegenden Pflichten gewissenhaft erfüllen und das Wohl der Freien und Hansestadt Hamburg, soviel ich vermag, fördern will.

Kenngrößen des Hamburger Zinshausmarktes
In Hamburg kann von einer klassischen Wohnungsnot gesprochen werden. Unterschiedliche Studien weisen unterschiedlich hohe Nachfrageüberhänge aus. Bei derzeitiger Bautätigkeit und deutlichem Anstieg an Haushalten wird zzt. ein Fehlen von bis zu 3.000 Einheiten pro Jahr ausgerechnet. Das erhöht den Druck in nahezu allen Lagen und Preissegmenten. Trendige Lagen, wie z.b. das Schanzenviertel und St. Georg, lösen zudem einen spürbaren Verdrängungsprozess aus. Wir rechnen deshalb auf dem nicht preisgebundenen freien Wohnungsmarkt mit durchweg steigenden Mieten.
Persch Consult GmbH, Immobilienbewertung

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