Schokolade geht immer

Kranksein ist doof.

Die Glieder schmerzen, die Haut ist hypersensibel, der Kopf glüht. Die Mitmenschen wollen einem gedünstete Möhren eintrichtern. (Selber Schuld; Cola hab ich grundsätzlich nicht im Haus und die Salzstangen sind seit ca. drei Jahren abgelaufen… ). Manno.

Hinzu kommt die Langeweile. Fernsehen geht gar nicht, da kriegt man nur Augenkrebs am laufenden Band und mein Schlepptop ist aus dem letzten Jahrhundert. Das heißt er lüftet so laut, dass er die Jets, die jetzt wieder im Minutentakt am Fenster vorbeifliegen, übertönt.  *Grmpf*

Das einzige, was geht, ist Schokolade. Marabou, um genau zu sein. Ist das eigentlich einseitige Ernährung, wenn da doch Nussstücke drin sind? Hm, ich fürchte schon. Also Einkaufsliste schreiben. Im Delirium. Banane hört sich nach etwas an, was vernünftige Menschen auf ihrem Einkaufszettel haben – und Zwieback. Zwieback… mag ich den überhaupt?! Die Banane wird sicher noch ganz unreif sein… Nun gut, Konzentration… Hühnersuppe! Das isst man doch, wenn man krank ist, oder? Wer weiß, vielleicht ist Mononatriumglutamat nur ein Synonym für „werd schnell wieder gesund“!
Puh, mein Kopf streikt.
Auf der Marabou steht Maitosuklaata ja Hasselpähkinöitä. In meinem Zustand ist das in etwa gleichbedeutend mit: Schokolade is very good for you.

Und Zwieback ist eh was für Weicheier. Basta.

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